Text-Bild-Ansicht Band 19

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Constructionen (Fig. 7.) zu Hülfe kommen; es ist wirklich offenbar, daß, wenn man bis zu ihrem Durchschneiden in D, mit der Achse, AT, der Abscissen, die gerade Linie, MC, verlängert, welche das Gesez der durch den Versuch gegebenen Versuche darstellt, die Entfernung, AD, dieses Punctes vom Ursprunge, nach dem Maßstabe, für jene genommen werden kann, welche die Zahl der Umdrehungen ausdrükt, die einem Druke = o, der vom Wasser auf das Rad ausgeübt wird, und folglich der mittleren Geschwindigkeit des Wassers selbst entspricht. Man findet daher diese Zahl = 1,282, deren umgekehrtes Verhältniß zu 0,6667, die dem Maximum der Wirkung entspricht, 0,52 ist; dieß entfernt sich sehr wenig von dem durch die Theorie (4) gegebenen Verhältnisse; die geringe Differenz, welche Statt hat, kann der Ungewißheit zugeschrieben werden, die natürlicher Weise bei der wahren Stellung des Maximums Statt findet, weil die Quantitäten der Wirkung gegen diese Stellung, nur in fast unmerklichen Stufen variiren, wie es die Tabelle der Versuche selbst anzeigt.

26. Es bleibt uns übrig, die Quantität der vom Rade gelieferten Wirkung für den Fall des Maximum der Wirkung zu bestimmen; eine Quantität, welche, nach den Tabellen, 0k,5282 gehoben auf 1m,00 für die Secunde, jener gleich ist, welche wirklich durch das bewegende Wasser aufgewendet wurde.

Da die gelieferte Quantität Wassers in einer Secunde, nach dem Versuche (21), 3 Liter, 8942 ist, was im Gewichte 3k,8942 beträgt: so handelt es sich darum, diese Quantität durch die Höhe zu multipliciren, welche der mittleren und effectiven Wirkung zukommt, die das Wasser im Augenblike seines Eintrittes in die Eimer des Rades besizt, um Ergebnisse zu erhalten, welche sich mit jenen der Theorie und mit jenen, die von verschiedenen Schriftstellern, namentlich von Smeaton geliefert wurden, genau vergleichen lassen: wir finden also hier die nämliche Schwierigkeit, auf welche wir oben stießen, ohne die nämlichen Mittel zu ihrer Hebung zu haben.

Nenn man sich mit Annäherung begnügen will, so wird man immer die Geschwindigkeit, um die es sich handelt, nach der Zahl der Umdrehungen schäzen können, welche dem unbelasteten Rade entspricht, das nichts desto weniger der Wirkung des Stromes ausgesezt wurde; die Construction gab uns (25) für diese Zahl 1t,2775, die man noch mit dem Umkreise des Rades, der dem mittleren Faden des Wassers im Laufe entspricht, multipliciren