Text-Bild-Ansicht Band 19

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die Zahl 0,85 für das Verhältniß der Flächen-Räume des und der Oeffnung des Schuzbrettes anzunehmen, indem man diesen Durchschnitten die gewöhnliche Breite von 76 Mill. gab, welche auch dem Laufe zukommt. Diese Zahl ist, wie man steht, größer als jene, welche man für das Verhältniß des wirklichen und theoretischen Verbrauches erhielt; und man kann für ihre Genauigkeit auf mehr denn ein oder zwei Hundertel nicht gut stehen, indem diese Hundertel dort den Zehnteln eines Millimeters entsprechen; ein Grad von Annäherung, welchen man sich nicht schmeicheln durfte, in dem Ergebnisse der Masse erhalten zu haben.

Hiernach, und wenn man überdieß die wirklichen Verbrauche und die Breite von 76 Mill., welche für den zusammengezogenen Durchschnitt angenommen wurden, als genau voraus sezt, steht man, daß die Zahlen der 7ten Columne um einige Hundertel von ihren wirklichen Werthen abweichen können, und daß, in dem gegenwärtigen Falle, kein Beweis dafür vorhanden ist, daß die Geschwindigkeit am zusammengezogenen Durchschnitte wesentlich jener gleich sey, welche durch die Theorie für die großen Höhen des Wassers angezeigt wurde; daß einzige Gewisse ist, daß der Fehler, wenn einer Statt hat, alle im gleichem Verhältnisse treffen muß. Die nähmlichen Bemerkungen lassen sich auch auf die Zahlen der achten Columne anwenden; was jene der folgenden Columne betrifft, welche die wichtigsten für den Zwek dieser Abhandlung sind, so müssen die Fehler kleiner seyn, da sie von der Messung einer dichteren Wasserschichte abhängen. Nach der schon in N°. 36. gemachten Bemerkung haben wir Grund, zu glauben, daß dieser Fehler nicht ein 40tel oder gar ein 50tel übersteigt, und daß er nothwendig dazu dient, den wahren Werth der Zahlen der 9ten Columne zu vergrößern.

43. Wie dem auch sey, diese Zahlen beweisen, daß, obschon die Geschwindigkeiten des Wassers bei der Zusammenziehung auf der einen Seite in einem veränderlichen Verhältnisse mit den theoretischen Geschwindigkeiten, und auf der anderen Seite mit den Geschwindigkeiten unter dem Rade stehen, doch, durch eine Art von Ersaz, diese lezteren sich in einem Verhältnisse befinden, welches man fast als beständig mit den theoretischen Geschwindigkeiten, d.h. mit jenen Geschwindigkeiten betrachten kann, welche nach der Theorie der Höhe des Wassers