Text-Bild-Ansicht Band 19

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daher ganz zum Vortheile der Schlußfolgen seyn, welche man in dieser Abhandlung aufzustellen suchte.

Zweitens haben wir auch bemerkt (33), daß, indem die lezteren Versuche weder zur nähmlichen Zeit noch in demselben Locale mit jenen angestellt wurden, welche die Messung der Quantität der vom Rade gelieferten Wirkung zum Gegenstande hatten, die alten und neuen Ausflüsse oder Verbrauche nicht genau unter sich übereinstimmen können. Dieß kann man wirklich durch Vergleichung der drei lezten Tabellen mit jener des Artikels 30. sehen, in welcher die Verbrauche im Allgemeinen schwacher sind, vorzüglich für die Oeffnungen des Schuzbrettes von 3 Cent. Wir glauben, durch das Beispiel der Unregelmäßigkeiten selbst, welche die Tabelle von N°. 30. darstellen, (31 und folg.) gezeigt zu haben, daß die Differenzen nur in einem sehr geringen Grade den Fehlern zugeschrieben werden können, welche bei der wirklichen Messung der Verbrauche und der Höhen des Wassers begangen worden sind, und daß sie hauptsächlich davon herrühren, daß man nicht gewiß ist, in den verschiedenen Fällen die nähmlichen Oeffnungen des Schuzbrettes erhalten zu haben, indem es schwer hält, diese Oeffnungen gehörig zu bestimmen und zu verhindern, daß sie nicht, nach einer bestimmten Zeit, durch verschiedene Umstände sich ändern.

51. Endlich haben wir gleichfalls am Anfange des dritten Theiles bemerkt, daß die Umstände des Ausfließens nicht auf eine merkliche Weise für die nähmlichen Höhen des Wassers und die Oeffnungen des Schuzbrettes, welche man als gleich annahm, sich ändern mußten; so daß die Geschwindigkeiten beinahe die nähmlichen in beiden Reihen der Versuche geblieben wären, so wie die Verluste, welche sie von Seite der Widerstände und Zusammenziehungen erleiden; wir könnten daher die Ergebnisse des dritten Theiles dieser Abhandlung unmittelbar zur Aufsuchung der Quantitäten der Wirkung anwenden, welche das Wasser am Ende des Laufes behält. Allein da, wenn man die Messung der Verbrauche in den verschiedenen Fällen für genau annimmt, man versucht seyn könnte, einen Theil der Unregelmäßigkeiten auf die Veränderung der Geschwindigkeiten am Ausgange der Schleuse zu schieben, so ist es nöthig, den Einfluß zu prüfen, welcher von dieser lezteren Ursache herrühren könnte, unabhängig von den Irrthümern, welche in der Schäzung der Größe der Mündungen begangen worden sind.

Weil nun die Versuche, welche die Tabelle des Artikels 30. betreffen, für die nähmlichen Höhen des Wassers und die als gleich