Text-Bild-Ansicht Band 19

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eine Ende. An dem dikeren Ende läßt man eine Erhabenheit stehen, um daraus die Rippen oder Hervorragungen, bb, die aus dieser dichten Masse gebildet werden, schneiden oder feilen zu können. An dem entgegengesezten Ende der Achse befinden sich die Vertiefungen, cc, die durch Wegnahme des Metalles gebildet werden. Sobald dieß geschehen ist, ist die Achse fertig.

Der hohle Cylinder, der in Fig. 17. abgenommen dargestellt ist, wird massiv aus Kupfer gegossen, in einer Drehebank abgedreht, und zwar außen glatt und vollkommen cylindrisch, und dann auf folgende Weise ausgebohrt. Zuerst wird ein Loch durch den ganzen Cylinder gebohrt, welches mittelst eines anderen Bohrers bis auf zwei Zoll von dem Ende erweitert wird, wo man einen Wulst läßt, aus welchem die Rippen oder Erhabenheiten, dd, gebildet werden, wie man in der End-Ansicht Fig. 18. sieht. Diese Hervorragungen müssen in die Einschnitte oder Vertiefungen, cc, der Achse passen. An dem gegenüberstehenden Ende des hohlen Cylinders werden die inneren Vertiefungen, ee, durch Wegnahme des Metalles gebildet, wie man in der End-Ansicht Fig. 19. sieht; diese Vertiefungen oder Ausschnitte dienen zur Aufnahme der Hervorragungen oder Rippen der Achse, bb. Der hohle Cylinder wird gehörig gehämmert oder durch eine stählerne Ziehplatte, wie bei dem Drahtzuge gezogen, wodurch das Kupfer über der Achse verlängert, und fest auf derselben stehen wird.

Der Vortheil dieses Verfahrens besteht darin, daß man mehrere kupferne Cylinder einer und derselben stählernen oder eisernen Achse anpassen, und nach Belieben mit denselben abwechseln kann, wodurch viele Kosten erspart werden. Das Durchziehen durch die Ziehplatte macht die Cylinder fester, als die aus massivem Kupfer, und weniger kostbar; denn bekanntlich kann man das von einem Druk-Cylinder eingeschmolzene Kupfer nicht wieder zu einem Druk-Cylinder brauchen.

Der Patent-Träger bemerkt, daß, obschon hier nur drei Erhöhungen und Vertiefungen angezeigt sind, deren mehrere nach Belieben angewendet werden können.