Text-Bild-Ansicht Band 80

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Alle hier anzuführenden Versuche wurden mit 12 Grammen reinen oder gemischten Oehls und 1 Gramm des Reagens angestellt; die Mischung wurde 2 Stunden lang von 10 zu 10 Minuten umgeschüttelt, man stellte sie dann in einen Keller von 11° C. Temperatur und beobachtete 24 Stunden darauf die Consistenz, welche die Substanz angenommen hatte. Diese wurde dadurch beurtheilt, daß man mit einem Glasstab auf die Oberfläche des erstarrten Oehls schlug. Wir werden die Oehle fest und klingend nennen, welche fest genug waren, und beim Daraufschlagen einen deutlichen Ton von sich gaben; fest die von etwas geringerer Consistenz. Die anderen Grade der Consistenz werden wir ziemlich fest, Talgconsistenz, weiche Consistenz, Consistenz gestandenen Oehls benennen, welche Ausdrüke allerdings etwas unbestimmt, aber nothwendig sind und die Verschiedenheit im Erstarren der Mischungen hinlänglich bezeichnen.

Tabelle über den Grad der Erstarrung, welchen die reinen und mit Mohnöhl gemischten Oehle bei dem Poutet'schen Verfahren annahmen.

Textabbildung Bd. 80, S. 51