Text-Bild-Ansicht Band 97

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Rolle, welche an einem Arme befestigt ist, der auf die Achse des Drükers d' aufgestekt ist, dessen Ende einen Geisfuß trägt. Diese Achse dreht sich und nähert den Drüker dem Stern e'', wodurch lezterer um einen Zahn springt, so wie auch das dreiflügelige mit dem Stern verbundene Excentricum f'. In der in Fig. 27 angegebenen Lage befindet sich der Springer g' zwischen den Flügeln des Excentricums, und die Feder h', welche mit dem Springer verbunden ist, drükt gegen die Unruhe und hält sie, und damit das Uhrwerk und den Secundenzeiger. Drükt man nun von neuem auf den Knopf c' so dreht der Drüker den Stern wieder um einen Zahn und bringt einen Flügel des Excentricums gegen den Springer, so daß dieser zurükgedrükt wird. Zu gleicher Zeit entfernt sich die Feder h' von der Unruhe und macht diese frei. Man sieht daraus daß, wenn man einmal auf den Knopf c' gedrükt hat, um die Zeiger stille zu stellen, man sie durch einen zweiten Druk sogleich wieder in Gang bringen kann. Beim Beginn einer Beobachtung bringt man die Zeiger auf Null des Zifferblatts; dann drükt man auf den Knopf c' und sie fangen an sich zu bewegen. Um den Anfang der Beobachtung genau zu markiren, drükt man auf den Knopf q, und augenbliklich tritt die krumme Spize des Zeigers durch das Näpfchen und macht einen rothen Punkt auf das Zifferblatt.

Die Tinte, welche in das Näpfchen o des Zeigers p kommen soll, befindet sich in dem Gefäße i', in welches die Spize des Knopfs j' taucht. Zieht man diesen Knopf aus dem Gefäß, so bleibt an seiner Spize ein Tröpfchen Tinte hängen, das man dann in das Zeigernäpfchen bringt.

Taschenchronograph. – Diese Chronographen haben die Form einer gewöhnlichen Taschenuhr und sind von zweierlei Art; die einen mit doppelter, die anderen mit einfacher Bewegung.

Fig. 30 stellt einen Chronograph mit doppeltem Räderwerk dar.

Fig. 31 zeigt denselben von hinten angesehen, nachdem der Dekel abgenommen ist, damit man den Mechanismus sehen kann.

Fig. 32 anderer Chronograph mit einfachem Räderwerk und einem excentrischen Stunden- und Minuten-Zifferblatt.

Fig. 33 derselbe inwendig;

Fig. 34 Bodenplatte desselben, worauf die Feder zu sehen ist, welche den Drüker zurükhält;

Fig. 35 Secundenzeiger mit der Punktirvorrichtung in größerem Maaßstab gezeichnet.

Fig. 36 und 37 Grund- und Aufriß derselben mit dem Räderwerk, welches sie bewegt, in natürlicher Größe.