Text-Bild-Ansicht Band 81

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Zahl der aus der gegebenen Gesammtfläche einer Batterie gebildeten Plattenpaare eingeht, sondern nur die Gesammtdike der Hülle.

Nach Beendigung dieser ersten Untersuchungen und nach Erlangung dieser Resultate, die nicht bloß ihrer Einfachheit, sondern auch ihres praktischen Werthes wegen höchst befriedigend sind, gingen wir daran, unsere Untersuchungen auf Eisenstäbe von verschiedenen Dimensionen anzuwenden. Hier fragt es sich, ob Länge oder Dike des Kerns eine specifische Wirkung ausübe, oder ob der Grad des Magnetismus bloß von der Construction des Schraubendrahtes und der Stärke des Stromes abhänge. Die Lösung dieses neuen Problems bietet größere Schwierigkeit dar, als das, dessen vollständige Lösung uns gelang. Wir waren nun gezwungen, Eisenstäbe von verschiedenen Dimensionen, und folglich nach aller Wahrscheinlichkeit von verschiedener Beschaffenheit anzuwenden. Aehnliche Bedingungen in Bezug auf die Wirkung der elektromagnetischen Schraubendrähte zu erhalten, war gleichfalls schwierig, und wir gewahrten bald, daß diese Umstände es unmöglich machten, eine so enge Uebereinstimmung zu erreichen, wie wir bei unseren früheren Beobachtungen erhalten hatten. Wiewohl diese Versuche schon vor 2 Jahren angestellt wurden, so sind doch die Resultate noch nicht veröffentlicht worden, weil wir, mit andern Arbeiten beschäftigt, noch nicht Zeit genug zu deren Reduction und Anordnung, so wie zu den erforderlichen Berechnungen finden konnten. Dessen ungeachtet theile ich einige Resultate mit, welche nicht ohne Interesse sind und mit der Frage über die elektromagnetischen Maschinen innig zusammenhängen.

Neun Cylinder von weichem Eisen, jeder 8 Zoll lang und von verschiedenem Durchmesser, von 3 Zoll bis 1/3 Zoll, unterwarfen wir der Wirkung eines Volta'schen Stromes von immer derselben Stärke und erhielten dadurch folgende Werthe der magnetischen Kraft:

Textabbildung Bd. 81, S. 109

Die Rechnung wurde gemacht nach der folgenden Formel:

m = 131,75d + 46,75,