Text-Bild-Ansicht Band 81

Bild:
<< vorherige Seite

Bezeichnet M den Magnetismus der Enden und n die Zahl der Windungen des Drahtes, so haben wir:

M/n = x,

eine Formel, nach welcher wir die Zahlen in der dritten Spalte berechnen können. Die Zahlen der vierten Spalte sind abgeleitet aus einer Reihe anderer Beobachtungen, gemacht mit demselben Drahte von 960 Windungen, die indeß nicht die ganze Länge der Stäbe bedekten, sondern nur die Enden derselben, und daselbst eine Streke von etwa 2 Zoll Länge einnahmen. Da die Schraubendrähte bei allen Beobachtungen immer dieselben waren, so brauchte man nur den Magnetismus der Enden durch 960 zu dividiren, um die Zahlen dieser Spalte zu finden.

Versuche über den Magnetismus von Stäben ungleicher Länge.

Länge
der Säbe.
Anzahl
der Windungen.
Mittlerer Werth einer Windung,
wenn der Draht bedekt
die ganze Länge. bloß die Enden.
3 Fuß 946 7,334 7,560
2,5 – 789 6,993 7,264
2 – 634 7,402 6,871
1,5 – 474 7,880 7,491
1 – 315 7,847 7,573
0,5 – 163 7,766 7,691
Mittel 7,537 7,408

Aus diesen Zahlen ist ersichtlich, daß der Einfluß einer Windung des Schraubendrahtes beinahe gleich ist für alle Stäbe, und daß ihre Länge keinen specifischen Einfluß ausübt. Nur im Verhältniß zur Zahl der Windungen und zur Stärke des Stromes können die Stäbe einen größern oder geringern Betrag an Magnetismus erlangen. Kleine Stäbe scheinen sogar einen geringen Vorzug vor großen zu haben, da sich durch die Versuche ergibt, daß die Kraft von 3fußigen Stäben sich zu der von 1/2fußigen verhält wie 73 zu 77. Es findet sich auch ein Gewinn im Verhältniß von 75 zu 74, wenn man die ganze Länge der Stäbe bedekt, statt bloß die Enden mit derselben Zahl von Windungen zu umgeben. Die Unterschiede zwischen den Beobachtungen und den einfachen Gesezen sind, wie man sieht, für praktische Zweke ganz unbedeutend, und werden hoffentlich mit der Zeit ganz