Text-Bild-Ansicht Band 81

Bild:
<< vorherige Seite

und endlich für den ökonomischen Effect, d.h. für den Nuzeffect dividirt durch den Zinkverbrauch in einer gegebenen Zeit:

IV. O = E/2k.

Diese Formeln können in Worten so ausgedrükt werden:

I. Das Maximum des mechanischen Effects, welches mit einer Maschine erhalten werden kann, ist proportional dem Quadrate der Zahl von Volta'schen Elementen, multiplicirt mit dem Quadrat der elektromotorischen Kraft und dividirt durch den gesammten Widerstand der Volta'schen Kette. Ueberdieß tritt in die Formel ein Factor, mit k bezeichnet, der abhängt von der Beschaffenheit des Eisens, von der Form und Anordnung der Stäbe und dem Abstande ihrer Enden. Mit Bezug auf einige andere Untersuchungen, die ich mit Volta'schen Combinationen unter ähnlichen Umständen angestellt habe, geht hieraus hervor, daß, bei gleichem Widerstande, der Gebrauch von Platin und Zink einen zwei- oder dreimal größern Effect hervorbringt, als der Gebrauch von Kupfer und Zink.

II. Weder die Zahl der Windungen des die Stäbe umgebenden Drahtes, noch der Durchmesser oder die Länge der Stäbe selbst hat irgend einen Einfluß auf das Maximum der Kraft. Es folgt daraus also, daß weder durch Vergrößerung der Länge oder des Durchmessers der Stäbe, noch durch Anwendung einer größern Drahtmenge die Kraft erhöht werden kann. Es findet jedoch die Merkwürdigkeit dabei statt, daß die Anzahl der Windungen bloß deßhalb aus der Formel verschwindet, weil die Kraft der Maschine im geraden Verhältniß und die Geschwindigkeit im umgekehrten Verhältniß des Quadrates dieser Anzahl steht. Die Anzahl der Windungen, die Dimensionen der Stäbe und die übrigen Bestandtheile der elektromagnetischen Maschine müssen demnach betrachtet werden als von gleichem Range mit den gewöhnlichen Mechanismen, welche zur Uebertragung oder Fortführung der Geschwindigkeit dienen, ohne die Totalarbeit zu erhöhen. So wäre es möglich, statt des gewöhnlichen Räderwerks Stäbe von größerer oder geringerer Länge, oder eine größere oder geringere Drahtmenge anzuwenden, um zwischen der Kraft und der Geschwindigkeit die Beziehung herzustellen, welche die Anwendungen auf Fabrikprocesse erfordern mögen.

III. Die mittlere Anziehung von Magnetstäben oder der Druk, den die Maschine ausüben kann, ist proportional dem Quadrat des Stromes. Dieser Druk wird vom Galvanometer angezeigt, welcher in dieser Weise die Function der Manometer der Dampfmaschinen verrichtet.

IV. Der ökonomische Effect, d.h. die Totalarbeit, dividirt durch