Text-Bild-Ansicht Band 110

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einer Secunde (nach Pouillet) zu 4904,4 Millimet. genommen wurde, folgende Zusammenstellung:

Fallhöhe in Millimetern 4904,4 1500 1000 500 100 20
Fallzeit in 1/500 Secunden 500 276,5 225,7 159,6 71,3 31,9

was in überraschender Uebereinstimmung mit obigen Versuchen steht, und ein eclatanter Beweis für die Trefflichkeit des Instruments ist, auch dem Scharfsinn Hrn. Hipp's alle Ehre macht. Es ist einleuchtend, daß sich mit diesem Instrumente ebenfalls höchst interessante Versuche über die Geschwindigkeit der Flinten- und Kanonenkugeln anstellen lassen. — Den Preis des Chronoskop hat Hr. Hipp auf 66 fl. gestellt. Das aus England bezogene kostete 144 fl.

W. Oelschläger,
Oberreallehrer.

XXXVIII. Ueber den von Hrn. Hugueny in Straßburg erfundenen Hut oder Aufsatz für die Zuggläser der Gasbrenner, um deren Leuchtkraft zu verstärken; Bericht von Dr. A. Penot in Mülhausen.

Aus dem Moniteur industriel, 1848 Nr. 1284.

Hr. Hugueny in Straßburg hat die Société industrielle de Mulhouse ersucht, den von ihm erfundenen Hut oder Aufsatz zu prüfen, durch welchen das Licht der Gasbrenner verstärkt werden kann, so daß die Beleuchtung wohlfeiler zu stehen kommt. Dieser Hut ist ein etwas ausgebauchter und oben verschlossener Cylinder von 12 Centimeter Durchmesser auf 13 Centimeter Höhe, welchen man mittelst eines Hakens senkrecht über dem gläsernen Zugrohr des Brenners aufhängt. Derselbe wirkt nach dem Erfinder folgendermaßen:

Wenn man diesen Hut über dem gläsernen Zugrohr so anbringt, daß die obere Oeffnung des Zugrohrs von dem unteren Ende des Huts fünf Centimeter entfernt ist, so hat man in einigen Secunden um ein Drittel mehr Licht, ohne daß man den Gasverbrauch vergrößert. Aus