Text-Bild-Ansicht Band 85

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ist, die elektrolytischen Processe eine größere und allgemeinere Verbreitung erhalten. Der Impuls, der in dieser Beziehung erst seit ein paar Jahren gegeben worden, hat schon jezt sich der unerwartetsten Erfolge erfreut, die nicht verfehlen werden, eine günstige Rükwirkung auszuüben. Es wäre daher eine unverzeihliche Einseitigkeit, wenn ich Untersuchungen, die auf diesem Gebiete geführt werden, als nicht zu den elektromagnetischen Maschinen gehörig betrachten oder gewissermaßen proscribiren wollte, weil ihre Resultate sich noch nicht geradezu mit Händen greifen lassen. Die Phänomene, mit denen wir es zu thun haben, sind so vielseitig und reichhaltig, daß, sollte es uns nicht gelingen das Problem zu lösen, indem wir es direct angreifen, wir dennoch nicht verzweifeln dürfen, es von dieser oder jener Seite her zu bewältigen. Ergeben die vorgesezten Untersuchungen, daß Zink zu kostspielig ist, so wird man sich ganz einfach darum bemühen müssen, ein Verfahren zu finden, um dasselbe billiger zu stellen, und so die Zukunft dieser Maschinen zu sichern. Aber an einem Boden muß man sich festhalten, und das ist der Boden wissenschaftlicher Entwikelung. Man gebe uns nur Zeit; doch sind wir leider in dem Falle, daß wenn es dem Astronomen gegönnt ist, sich wissenschaftliche Denkmale für eine ferne Zukunft zu errichten, unsere Gegenwart begierig darauf wartet ihre Kinder zu verschlingen, sobald sie sich nur dem Mutterschooße entwunden.

CVIII. Ueber die Verhütung des Rauches und Ersparung an Brennmaterial durch Anwendung des Dampfes nach Ivison's Patentverfahren; von Dr. Andr. Fyfe.

Aus dem Edinburgh philosophical Journal, April-Julius 1842, S. 51.

In zwei Abhandlungen über die Verdampfungskraft der Steinkohle49) habe ich den Saz durchzuführen gesucht, daß dieselbe von dem Verhältniß des in derselben enthaltenen fixen Kohlenstoffs, ohne Bezug auf die flüchtige brennbare Substanz abhänge; daß, je größer das Verhältniß des fixen Kohlenstoffs ist, desto größer auch die während der Verbrennung entwikelte nuzbringende Wärme ist.

Bei den erwähnten Versuchen mit Steinkohle, die 50,5 Proc. fixen Kohlenstoff enthielt, war die nuzbringende Verdampfungskraft 6,1; nach ihrem Gehalt an fixen Kohlenstoff sollte sie 6,2 seyn. Bei einem anderen Versuche, wo der Procentgehalt an fixem Kohlenstoff

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S. 224 und 364 (1stes August- und 1stes Septemberheft) in diesem Bande des polyt. Journals.