Text-Bild-Ansicht Band 87

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fortgesezt, und daß dann dieselbe Bewegung augenbliklich umgekehrt werden kann, um zu jeder beliebigen Periode die rükgängige Bewegung der Spulenbank zu veranlassen.

Fig. 55 ist der Grundriß einer Drosselmaschine; Fig. 56 ein Endaufriß derselben nach der Linie AB, Fig. 55, wobei das Endgestell weggelassen ist, um die neuen Theile deutlicher sichtbar zu machen. Fig. 57 ist ein senkrechter Querschnitt nach der Linie CD in Fig. 55; Fig. 58 ein senkrechter Längendurchschnitt nach der Linie EF in Fig. 55. a, a, a, a ist das Maschinengestell, worauf die Strekwalzen b, b, die Spindeln c, c und alle die gewöhnlichen Theile gelagert sind. Die Hauptwelle d, d trägt eine Rolle e, um welche ein Riemen geschlagen ist, der zugleich eine andere an der Welle g sizende Rolle f umschlingt. Auf dieser Welle g ist eine konische Rolle h festgekeilt, um die ein Riemen 1 läuft, und dann noch eine zweite konische Rolle i umschlingt, um auch auf diese die rotirende Bewegung zu übertragen. An der Achse der Rolle i befindet sich ein Getriebe k, welches in ein Rad l von doppeltem Durchmesser greift. Lezteres sizt an der Welle einer anderen konischen Rolle m und hat den Zwek, die Geschwindigkeit der Haupttreibwelle auf für die Strekwalzen erforderliche Geschwindigkeit zu reduciren. Die konische Rolle m ist auf einer Welle n befestigt, welche mit dem einen Ende auf dem Träger o, mit dem anderen Ende auf dem Endgestelle a ruht; an diesem Ende sizt ein Getriebe p, welches in das zu den Vorderwalzen gehörige Zahnrad p* eingreift.

Von der konischen Rolle m geht ein Riemen 2 nach einer anderen auf der Welle g loker sizenden konischen Rolle q. Diese Welle g trägt außerdem ein Getriebe r, welches mit dem an der Achse t befindlichen Rade s im Eingriff steht. An dem Ende der Welle t befindet sich ein Getriebe u, welches in das Rad v greift, dessen Achse ein Getriebe w trägt, welches ein Räderpaar x, x in Umdrehung sezt; lezteres greift in die Verzahnung der Hinteren Walzen.

Die beiden Riemen 1 und 2 laufen zwischen den gabelförmigen Riemenführern y, y, welche an die Schiebstange und die Schieber z, z befestigt sind, die sich auf den parallelen Leitschienen 3,3 bewegen. Um nun die Geschwindigkeit der Strekwerksverzahnung zu ändern, braucht man nur die Stange z nach der einen oder der anderen Richtung zu bewegen, und dadurch die Riemen 1 und 2 mit größeren oder kleineren Durchmessern der konischen Rollen in Verbindung zu bringen.

Man sieht, daß dieselbe Bewegung des Rädersystems der konischen Rollen und der Strekwalzen gleichzeitig und auf ähnliche Weise