Text-Bild-Ansicht Band 204

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habe ich eine Wahrnehmung gemacht, welche seither der Beobachtung entgangen zu seyn scheint.

Die Batterie besteht aus ungefähr 80 Halbgallon-Zellen; 55 derselben sind Browning's Modification der Grove'schen Salpetersäurebatterie. Das negative Element besteht aus gesägten Streifen einer sehr dichten Gaskohle, das positive aus Zink, und die Anordnung ist so getroffen, daß beide Flächen der Kohle zur Benutzung gelangen. Die übrigen Zellen gehören einer Eisenbatterie an.

Anfangs maß der Lichtbogen zwischen den Kohlenelektroden volle zwei Zoll, während die Flamme öfters eine gleiche Höhe über der oberen Kohle erreichte. Die Stromstärke war sehr befriedigend und in der That bedeutender, als die Dimensionen der Platten es erwarten ließen. Das Phänomen, welches ich jetzt besprechen will, ist folgendes.

In der Absicht, die Rotation des elektrischen Lichtes unter dem Einflusse eines Magnetes zu zeigen, näherte ich dem Lichtbogen einen zusammengesetzten Magnetstab, indem ich denselben an dem einen Ende faßte und seine Achse in einer von beiden Kohlenspitzen gleich weit entfernten horizontalen Ebene direct gegen den Lichtbogen richtete. Als das Ende des Magnetes noch vier Zoll von den Kohlenspitzen entfernt war, erlosch plötzlich das Licht. Der von mir angewendete Regulator, welcher ein Licht von bewunderungswürdiger Stetigkeit gibt, ist derjenige welchen sich kürzlich Browning in London patentiren ließ. Die Kohlenspitzen werden durch die Wirkung eines kleinen, durch den Batteriestrom in Thätigkeit gesetzten Elektromagnetes in constanter Entfernung von einander gehalten.

In der Meinung, das Erlöschen des Lichtes sey irgend einer anderen Ursache als der Annäherung des Magnetes zuzuschreiben, wurde der Versuch mehrfach wiederholt, bis kein Zweifel mehr darüber bestand, daß der Grund jener Erscheinung in keiner zufälligen Störung, sondern lediglich in der Annäherung des Magnetes zu suchen sey.

Obgleich ich dieses Phänomen nirgends erwähnt gefunden hatte, so hielt ich es doch für wahrscheinlich, daß dasselbe bereits beobachtet worden sey, weil die Bedingungen des Versuches beinahe genau so wie im vorstehenden Falle eintreten mußten, so oft es sich bei einem Versuche um die Rotation des Lichtbogens unter dem Einflusse des Magnetes handelte. Es ist jedoch anzunehmen, daß wenn auch die für den Erfolg dieses Versuches nothwendigen Bedingungen öfters nahezu eintraten, dieses doch selten oder nie ganz genau der Fall war. Denn nirgends