Text-Bild-Ansicht Band 210

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von d und n (mittelst der Spritzflasche) mit Wasser gefüllt. Der Apparat ist nun zum Gebrauch fertig.

Fig. 1., Bd. 210, S. 294

Da bei diesen Bestimmungen sehr oft kleine Mengen reinen Wasserstoffes gebraucht werden, so empfiehlt sich folgender Entwickelungsapparat. Die Gastrocknenflasche N, Fig. 2, enthält bei x eine Schicht Bimssteinstückchen oder Glasscherben, und darüber bei y eine Anzahl reiner Zinkstäbchen. M ist mit verdünnter Salzsäure oder Schwefelsäure gefüllt und steht durch einen Kautschukschlauch mit N in Verbindung. Wird nun der Quetschhahn von z geöffnet und M gehoben, so steigt die Säure in N zum Zink und entwickelt Wasserstoff, wird aber z geschlossen, so füllt sich N mit Wasserstoff, die Säure wird nach M zurückgetrieben, die Entwickelung hört auf, um erst dann wieder zu beginnen, wenn durch z so viel Wasserstoff abgelassen ist, daß die Säure wieder mit dem Zink in Berührung kommt. Es wird also nur soviel Wasserstoff entwickelt, als jedesmal erforderlich ist.

Zur Bestimmung der Salpetersäure versetzt man 500 K. C. Wasser mit einigen Tropfen Sodalösung, verdampft mittelst einer kleinen Flamme bis 20–40 K. C., bringt auf ein Filter und wäscht Schale und Filter mit etwas heißem Wasser nach. Das Filtrat, welches sämmtliche Salpetersäure enthält, wird in A, Fig. 1, einige Minuten gekocht, während die