Text-Bild-Ansicht Band 210

Bild:
<< vorherige Seite

C getrieben. Letztere bildet auf diese Weise einen dichten Verschluß, läßt sich aber immer leicht entfernen, sie bildet zugleich eine Unterlage welche die Schrauben D, durch die sie in ihrer Stellung gehalten wird, gegen etwaige Stöße schützt. Die Scheibe ist mit Falz und Rinne, sowie mit einem Körner ausgestattet, welcher dazu dient, das hintere Ende des Bohrers zu centriren und das Instrument in seiner richtigen Lage zu halten. Der größeren Stärke wegen, und um das Eindringen von Staub und Schmutz durch die Schlitze zu verhüten, besitzen die Backen E Erweiterungen, welche über die Ränder der Schlitze greifen und bei geöffneter Klemmvorrichtung diese vollständig bedecken. An der inneren Seite der Backen sind, wie Fig. 10 zeigt, Zähne von geeigneter Form angebracht, welche in die Gänge der Schnecke B (Fig. 11) greifen. Letztere ist mit einem conisch zulaufenden Loche versehen, welches auf gewöhnliche Weise in der Drehbank centrirt wird, während die Kapselscheibe und die Backen um dasselbe rotiren. Der Umfang der Kapsel ist cannelirt, damit der Arbeiter mit seinen Händen behufs der Einsetzung des Instrumentes den Bohrkopf festpacken könne. Befindet sich nun der Apparat in Thätigkeit, so klemmen die Backen den Bohrer um so fester ein, je größeren Widerstand der letztere beim Bohren findet. Dieses Werkzeug wird von der Hubbard and Curtiss Manufacturing Company, Middletown, Conn. angefertigt.

LXIX. G. W. Gill's Drillbohrer.

Aus dem Scientific American, September 1873, S. 199.

Mit Abbildungen auf Tab. VII.

Den in Fig. 12 in perspectivischer Ansicht dargestellten Abbildungen dieses Bohrers und seiner Details sind nur wenige erläuternde Worte beizufügen. Bei der Uebertragung der Hebelbewegung auf die Bohrspindel mittelst einer Frictionsklaue vertheilt sich die Wirkung rings um die Spindel, und das Bestreben des Bohrers, wenn die Kraft nur von der einen Seite auf ihn einwirkt, aus der senkrechten Lage abzuweichen, ist beseitigt. Der Klauenmuff ist, wie man sieht, längs der Spindel verschiebbar und gestattet ein ungehindertes Spiel der letzteren und des Hebels. Der Erfinder (in Philadelphia) glaubt durch Anwendung von