Text-Bild-Ansicht Band 126

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Dem Grafen von Fontainemoreau in South-street, Finsbury, Middlesex: auf ihm mitgetheilte Verbesserungen im Schneiden des Schiefers. Dd. 19. August 1852.

Dem Samuel Nichols in der Stadt Nottingham, John Livesey und Edward Broughton in New Lenton, Grafschaft Nottingham: auf Verbesserungen in der Fabrication gewobener Artikel. Dd. 19 August 1852.

Dem Henry Needham Shrapnel in Gosport: auf Verbesserungen an Geschütz und Feuergewehren, Patronen und Projectilen, ferner in ihrer Verfertigungsweise. Dd. 23. August 1852.

Dem Frederick Dam, Chemiker in Brüssel: auf ein Verfahren die Krustenbildung in den Dampfkesseln zu verhüten. Dd. 23. August 1852.

Dem Josiah Jennings, Gelbgießer in Great Charlotte-street, Blackfriars: auf Verbesserungen an Waterclosets, Fallen und Ventilen, sowie an Pumpen. Dd. 23. August 1852.

Dem Julius Roberts, Marinelieutenant in Portsmouth: auf Verbesserungen am Seecompaß. Dd. 28. August 1852.

Dem Auguste Loradoux Bellford in Castle-street, Holborn, City von London: auf Verbesserungen an der Maschinerie zum Drucken von Zeugen. Dd. 26. August 1852.

Dem Paul Poggioli in Paris: auf ein zusammengesetztes Arzneimittel. Dd. 26. August 1852.

Dem George Twigg, Knopffabrikant in Birmingham: auf Verbesserungen in der Knopffabrication. Dd. 26. August 1852.

Dem Charles Cowper in Southampton-buildings, Chancery-lane: auf ihm mitgetheilte Verbesserungen in der Anwendung des Eisens zu Bauzwecken. Dd. 26. August 1852.

Dem John Fish in Oswald twistle, Lancashire: auf Verbesserungen an den Webestühlen, Dd. 26. August 1852.

Dem Andrew Crosse in Broomfield, Grafschaft Somerset: auf Verbesserungen im Gewinnen der Metalle aus ihren Erzen. Dd 26. August 1852.

Dem Pierre de Saint Simon Sicard, Chemiker in Paris: auf ein Verfahren wodurch Personen in Stand gesetzt werden sich unter Wasser und in schädlichen Dämpfen aufzuhalten. Dd. 26. August 1852.

Dem James Laurence, Bierbrauer in Colnbrook, Grafschaft Middlesex: auf verbesserte Apparate zum Bierbrauen. Dd. 26. August 1852.

(Aus dem Repertory of Patent-Inventions, August und Septbr. 1852.)

Bestrebungen, die Zeit für ganze Länder zu reguliren.

Hinsichtlich der Annahme der mittleren Zeit von Greenwich durch die Städte Exeter, Plymouth, Devonport und Bristol erhoben sich zwei Schwierigkeiten. Es fragte sich zuerst, ob die Tafeln der Fluthhöhen dann nicht zu beschwerlich anzuwenden seyen, woraus große Uebelstände entstehen könnten; zweitens wurde die Frage aufgeworfen, was alsdann die gesetzliche Zeit sey. Der königl. Astronom, Hr. Airy, hob die erste Schwierigkeit ohne Mühe, indem er bemerkte, daß man nur bei einer neuen Auflage jener Tafeln die Differenz der alten und neuen Zeit zu berücksichtigen brauche. Anderseits hat einer der ausgezeichnetsten Richter Englands erklärt, daß er keinen Nachtheil darin sehe, eine Zeit durch eine andere zu ersetzen, weil als gesetzliche Zeit die an dem fraglichen Ort angenommene Zeit zu betrachten sey. Es ist also höchst wahrscheinlich, daß die große Reform durchgeführt werden wird. (Cosmos, revue encyclopédique, 1852, Nr. 25.)

Die Methode, die Zeit für ein ganzes Land zu reguliren – durch die Wahl eines bestimmten Meridians und Anzeigen der Stunden mittelst der elektrischen Telegraphen – ist auch in Deutschland in Ausführung begriffen. Hr. Dr. Erb, Professor der Astronomie zu Heidelberg, erhielt von der Stadtgemeinde Bamberg ein kreisrundes Stück Land von 240 bayer. Werkschuh Durchmesser auf dem Tabor neben