Text-Bild-Ansicht Band 118

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Dem Charles Wild, Civilingenieur im St. Martin's-lane, Grafschaft Middlesex: auf Verbesserungen an gewissen Bauen zum Zurückhalten des Wassers. Dd. 17. August 1850.

Dem Henry Holland in Birmingham: auf Verbesserungen in der Fabrication von Sonnen- und Regenschirmen. Dd. 22. August 1850.

Dem Edmee Chameroy in Paris: auf Verbesserungen im Pflastern der Straßen. Dd. 22. August 1850.

Dem Frederick Thomson in Berners-street, und Thomas Mellish in Portland-street, Grafschaft Middlesex: auf Verbesserungen im Schneiden, Färben und Versilbern gläserner Artikel. Dd. 22. August 1850.

Dem William Dick, Professor der Thierarzneikunde in Edinburgh: auf Verbesserungen in der Fabrication von Stahl und Gas. Dd. 22. August 1850.

Dem Benjamin Rotch in Lowlands, Grafschaft Middlesex: auf ein ihm mitgetheiltes Verfahren künstlichen Salpeter zu fabriciren. Dd. 22. August 1850.

Dem William Newton, Civilingenieur im Chancery-lane, Middlesex: auf ihm mitgetheilte Verbesserungen im Feinmachen des Goldes. Dd. 22. August 1850.

Demselben: auf ihm mitgetheilte Verbesserungen in der Construction von Schiffsmagazinen. Dd. 22. August 1850.

Demselben: auf einen ihm mitgetheilten verbesserten Apparat zur Eisbereitung und zum Abkühlen überhaupt. Dd. 22. August 1850.

Demselben: auf ihm mitgetheilte Verbesserungen in der Construction der Schiffe, ferner an Dampfkesseln. Dd. 22. August 1850.

Dem Daniel Illingworth, Kammwollspinner in Bradford, Yorkshire: auf Verbesserungen an der Maschinerie zum Vorbereiten aller Arten Wolle für das Kratzen, Kämmen etc. Dd. 22. August 1850.

Dem Duncan Bruce aus Canada, jetzt in Liverpool: auf Verbesserungen in der Construction rotirender Dampfmaschinen. Dd. 22. August 1850.

Dem Richard Prosser, Civilingenieur in Birmingham: auf Verbesserungen im Speisen der Dampfkessel mit Wasser und im Reinigen ihrer Röhren. Dd. 22. August 1850.

(Aus dem Repertory of Patent-Inventions, August und Septbr. 1850.)

Ueber die Anwendung der elektrischen Telegraphie für den Verkehr in großen Städten; von Aristide Dumont.

Um mein Verfahren zu erläutern, wähle ich als Beispiel Paris.

Hundertundfünfzig telegraphische Correspondenz-Bureaux würden in allen Quartieren von Paris und im engern Weichbild im Verhältniß der Bevölkerung und des gewöhnlichen Verkehrs vertheilt. Diese 150 Bureaux würden durch ein unterirdisches elektro-telegrapyisches System untereinander verbunden, so daß zwischen irgend zwei Stationen, so weit sie auch auseinander liegen mögen, die Depeschen in höchstens zwei Minuten expedirt werden könnten.

In jedem telegraphischen Correspondenz-Bureau würde eine hinlängliche Anzahl von Beamten stationiren, um die Depeschen in die Wohnungen zu tragen und die Antworten in Empfang zu nehmen. Bei der großen Anzahl von Bureaux und der Art ihrer Vertheilung wären nicht über vier Minuten erforderlich, um die Depesche von irgend einem Bureau in eine Wohnung zu tragen, so daß in höchstens sechs Minuten eine Nachricht oder ein Befehl von Vaugirard nach Romainville, von Charenton nach Courbevoie, kurz von jedem Punkte der Stadt Paris nach den entferntesten Stadttheilen gegeben werden könnte.

Organisation des Dienstes. Der Dienst ist in der Art zu organisiren, daß die Depeschen der 150 Bureaux sich nie durchkreuzen können; dieß geschieht auf folgende Weise. Jede besondere Station ist mit der Centralstation durch einen besondern unterirdischen Draht verbunden. Die besonderen Stationen werden in eine gewisse Anzahl Gruppen abgetheilt, so daß die Stationen einer und derselben Gruppe ziemlich in der Richtung divergirender Strahlen herumliegen, deren Centrum die