Text-Bild-Ansicht Band 153

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Erste Wägung.
Dreikugelapparat + Oel 12,697 Grm.
leer 10,103 „
d. i. Oel 2,594 „
Gewichtszunahme des Oeles in Procent 3,4 „
Zweite Wägung.
Dreikugelapparat + Oel 12,300 „
leer 10,103 „
d. i. Oel 2,697 „
Gewichtszunahme des Oeles in Procent 7,5 „
Dritte Wägung.
Dreikugelapparat + Oel 12,844 „
leer 10,103 „
d. i. Oel 2,741 „
Gewichtszunahme des Oeles in Procent 9,3 „

Fernere Wägungen ergaben keine weitere Gewichtszunahme des Oeles. Das Mandelöl hatte also während dieses Versuches um 9,3 Proc. an Gewicht zugenommen.

B. Brennöl.

Dreikugelapparat + Oel 13,635 Grm.
leer 10,103 „
d. i. Oel 3,532 „
Erste Wägung.
Dreikugelapparat + Oel 13,850 „
leer 10,103 „
d. i. Oel 3,747 „
Gewichtszunahme des Oeles in Procent 6,0 „
Zweite Wägung.
Dreikugelapparat + Oel 14,195 „
leer 10,103 „
d. i. Oel 4,092 „
Gewichtszunahme des Oeles in Procent 15,8 „
Dritte Wägung.
Dreikugelapparat + Oel 14,360 „
leer 10,103 „
d. i. Oel 4,257 „
Gewichtszunahme des Oeles in Procent 20,5 „

Das Brennöl hatte also während dieses Versuches um 20,3 Proc. an Gewicht zugenommen.

Das Leuchtgas zeigte sich nach dem Durchströmen durch das Oel in seiner Leuchtkraft nicht verändert. Dagegen war an einer größeren Quantität mit Leuchtgas gesättigten Brennöles beim Brennen in einer Lampe eine nicht unbedeutende Erhöhung der Leuchtkraft bemerkbar.

Diese vorläufigen Versuche dürften vielleicht insoferne von Interesse werden, als man darauf in größeren Etablissements eine Verbesserung der fetten Oele durch eine sehr einfache Nebenoperation erzielen könnte.

Auch Wachs, Talg, Stearin etc. in einem Glasrohre der Einwirkung des trocknen Steinkohlenleuchtgases längere Zeit ausgesetzt, nehmen eine große Menge Gas auf und verändern ihre feste Form dadurch in eine mehr breiartige. (Buchner's neues Repertorium für Pharmacie, Bd. VIII Heft 6.)