Text-Bild-Ansicht Band 154

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Die Herstellung der Keilnuthen in Transmissionswellen etc., das Ausfräsen von Schmiernuthen in Lagern gehören unter die mannichfaltigen Arbeiten, welche sich mit dieser nützlichen und werthvollen Maschine ausführen lassen.

IV. Vorrichtungen zum Löschen des Feuers in Fabrikgebäuden, besonders in Baumwollspinnereien.

Aus dem Notizblatt zu Förster's Bauzeitung, IV Nr. 18.

Mit Abbildungen aus Tab. I.

In der neuesten Zeit haben sich so viele und meistentheils umfangreiche Brände in Fabriken ereignet, daß es gewiß im Interesse der Besitzer solcher Etablissements liegt, Vorkehrungen gegen die größere Ausdehnung eines entstehenden Brandes von vornherein zu treffen.

In wie weit die Benutzung des Wasserdampfes von höherer Spannung zur Dämpfung eines ausgebrochenen Feuers passend erachtet wird, geht aus nachstehenden Mittheilungen hervor, welche auch – namentlich für Baumwollspinnereien und Zuckerfabriken – einige sehr ernste Winke und höchst nützliche Anweisungen enthalten.

I. Vorschlag zur Verminderung der Feuersgefahren in den Baumwollspinnereien. In den einzelnen Abtheilungen der Baumwollspinnfabriken kann bei zweckmäßiger Einrichtung der Beleuchtungs- und Beheizungsapparate, dann bei ununterbrochener sorgfältiger Ueberwachung aller Localitäten und der Arbeiter, selbst die Entstehung eines Feuers mit Verläßlichkeit hintangehalten werden; nur in den Schlagmaschinenräumen ist solches trotz aller menschlichen Vorsicht nicht immer möglich, weil in der rohen Baumwolle, welche zum Behufe ihrer Reinigung mit einer sehr großen Geschwindigkeit zwischen dem Roste und den Schlagschienen hindurch getrieben wird, zuweilen kleine Kieselsteine vorkommen, die durch die heftige Reibung Funken geben, welche die Baumwolle entzünden, daher die Schlagmaschinenräume mit Grund als die feuergefährlichsten Bestandtheile einer Spinnfabrik angesehen werden müssen.

Das in einem Schlagmaschinenraume entstandene Feuer ist aus dem Grunde sehr gefährlich, weil unmittelbar an dieses Local gewöhnlich die