Text-Bild-Ansicht Band 169

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Der Stourbridge-Thon für sich, zeigt keine Formveränderung, aber Anfänge von Schwellung.

St. Nr. 1 zeigt stellenweise kleine Flußstellen.

St. Nr. 2 ist theilweise körnig.

St. Nr. 3 ist körnig zu nennen etc.

Selbst St. Nr. 10 zeigt noch einen leisen, sehr feinen glasartigen Ueberzug.

Es ist demnach der beste Stourbridge-Thon dem besten Garnkirker Thone hinsichtlich der Strengflüssigkeit nachzustellen. Die Strengflüssigkeit beträgt mindestens einen halben Grad der genannten Scala weniger.

Die Strengflüssigkeit des vorstehenden Thones ist demnach, St. Nr. 1 als Einheit gesetzt, = 3, d.h. er ist um zwei Grade leichtflüssiger als der Stourbridge-Thon.

Sein Bindevermögen, in der bezeichneten Weise geprüft, ist = 3, d.h. ein geringes.

b) Des geschlämmten Thones.

Als der Thon in der früher beschriebenen Weise geschlämmt wurde, wobei im Mittel aus zwei Bestimmungen 34 Proc. Sand etc. als Schlämmrückstand verblieben, und man die Strengflüssigkeit wie vorhin bestimmte, ergaben sich folgende Resultate.

Der abgeschlämmte Thon, Gußstahlschmelzhitze ausgesetzt, ist sinterig-blasig.

Pröbchen Nr. 1 (d.h. wie oben etc.) ist stark glänzend glasirt und wenig geschwellt.

Nr. 2 ist fast nicht glasirt, nähert sich schon St. 1.

Nr. 3 ist körnig etc.

Die Strengflüssigkeit des abgeschlämmten Thones, dessen Menge 66 Proc. betrug, ist also = 2 – 3, d.h. circa 1/2 Grad höher als die des rohen Thones.

Das Bindevermögen des abgeschlämmten Thones ist = 4 – 5, d.h. es hat um circa 1 1/2 Grad zugenommen.

Der Schlämmrückstand, bestehend aus Quarzsand, der zum Theil eisengelb gefärbt war, wenige Glimmerblättchen und schwarze Körnchen enthielt, schmolz in Gußstahlschmelzhitze zur sinterigen Schlacke.

c) Des mit Salzsäure behandelten Thones.

Nachdem der Thon längere Zeit mit verdünnter Salzsäure digerirt worden war, wodurch das Eisen und der Kalk ausgezogen wurden, erhielt