Text-Bild-Ansicht Band 169

Bild:
<< vorherige Seite
1. 2. 3.
a. O b. O O O
Thonerde 40,9–19,12 34,47–16,11 30,40–14,21 32,11–15,01
Kieselsäure 42,0–21,80 48,04–24,94 51,80–26,90 48,99–25,44
(im Ganzen)
4. 5. 6.
O a. O b. O O
Thonerde 39,74–18,58 38,8–18,14 28,77–13,45 35,65–16,66
Kieselsäure 46,32–24,05 46,1–23,94 45,25–23,49 62,85–32,63
(im Ganzen)

Da die doppelte Sauerstoffmenge der Kieselsäure im Gegensatze zu derjenigen der Thonerde der neutralen Verbindung entspricht, so gehören sämmtliche genannte Thone, ungeachtet der Angabe der Kieselsäure nur in der Gesammtmenge, zu den mehr oder weniger basischen.

Unter den belgischen Thonen besteht der von Maizerouille, welcher wegen seiner großen Strengflüssigkeit besonders geschätzt wird, analysirt von Coste, aus:

O
Thonerde 33,0–15,42
Kieselsäure 56,0–29,08
(im Ganzen)

Unter bekannteren Thonen enthält der hessische Thon von Groß-Almerode, analysirt a. von Berthier und b. von Salvetat:

a. O b. O
Thonerde 34,9–16,31 34,37–16,07
Kieselsäure 46,5–24,14 47,50–24,66
(im Ganzen)

Ferner der Passauer Thon, analysirt a. von Forchhammer, b. von Fuchs und c. von Salvetat:

a. O b. O c. O
Thonerde 33,56–15,69 35,93–16,80 28,10–13,14
Kieselsäure 43,30–22,48 43,65–22,66 45,79–23,77
(im Ganzen)

Ferner unter den böhmischen Thonen (dieses Journal Bd. CLXII S. 122) die Porzellanerde von Gieshübl bei Carlsbad, analysirt von Joh. Czjzek im k. k. polytechnischen Institute zu Wien:

O
Thonerde 37,99–17,76
Kieselsäure 47,50–24,66
(im Ganzen)

Unter den französischen Thonen finden sich gleichfalls solche, so die Thone von:

Abondant. Montunis
(Saone u. Loire)
Journay.
O O O
Thonerde 40,0–18,7 45,0–21,0 31,0–14,5
Kieselsäure
(im Ganzen) 52,0–27,0 55,0–28,6 53,0–27,5