Text-Bild-Ansicht Band 151

Bild:
<< vorherige Seite

Da nun:

BO = √(l² – r²)

so ist schließlich:

OG = l₂ + √(l₁² – c²) – EE₁ + C sin α + √(l² – r² – C²cos²α).

Ziehen wir diese Gleichung von Gleichung 1 ab, so erhalten wir:

ξv = EE₁.

Es verhält sich nun:

EE₁ : DD = EM : DM,
EE₁ : BB = EM : DM,

oder:

ξv : ± r sin (ω + δ) = c : C,

mithin ist:

ξv = ± c/C r sin (ω + δ) (Gleichung 3);

dabei gilt das obere Vorzeichen für die Bewegung des Kolbens von Links nach Rechts, das untere für die von Rechts nach Links.

Wir ersehen aus Gleichung 3, daß die symmetrische Bewegung des Punktes B zu beiden Seiten seiner mittleren Stellung, sich nach Maaßgabe des Verhältnisses c/C auf die Bewegung des Schiebers um seine mittlere Stellung überträgt.

Rückwärtsgang der Maschine.

Der Rückwärtsgang wird dadurch hergestellt, daß man das Gleitstück, welches sich beim Vorwärtsgange um die halbe Länge der Coulisse über dem Drehpunkte derselben befindet, so weit senkt, daß es sich um ebensoviel unterhalb desselben befindet. Dabei ist die Aufhängung der Stange EK₁ (Fig. 4), durch welche die Verschiebung des Gleitstückes erfolgt, auch für den Rückwärtsgang der Art zu bewerkstelligen, daß der Halbirungspunkt der Höhe des von ihrem oscillirenden Ende beschriebenen Bogens mit dem höchsten Punkte des von der halben Coulissenlänge beschriebenen Bogens zusammenfällt.

Denken wir zunächst wieder, ohne Rücksicht auf die Stellung der Kurbel, das Excenter in seiner mittleren Stellung angekommen, so steht die Coulisse wieder vertical, und wir erhalten für die Entfernung OX Fig. 4:

Textabbildung Bd. 151, S. 326