Text-Bild-Ansicht Band 144

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abwechselungsweise den in zwei Cylinder von Eisenblech gefüllten Lehm in Röhrenform durch die Formöffnungen preßt.

Die Cylinder der Schlosser'schen Maschine sind beweglich; man nimmt sie, um sie zu füllen, ab, und legt sie gefüllt wieder ein, um die Kolben auf die Füllung wirken zu lassen. Zu jeder Maschine gehören drei Cylinder, von welchen einer gefüllt wird, während die zwei übrigen sich in der Maschine befinden. Vor den Formen befindet sich ein Gitter, so daß der Lehm gleichzeitig gereinigt und in Röhren geformt wird. Das Putzen der Gitter, welches bei den gewöhnlichen Maschinen so schwierig ist, geschieht durch einen einzigen Schaberstrich in dem Augenblicke, wo man die Cylinder wechselt. Bei keiner andern Maschine ist die Reinigung so leicht vorzunehmen, als bei der Maschine von Schlosser. Ihr Preis ist im Verhältniß zu ihrer Leistung sehr mäßig. Hr. Schlosser hat bei der allgemeinen Ausstellung zu Paris eine Medaille erster Classe, und bei der landwirthschaftlichen Ausstellung dieses Jahres einen ersten und zweiten Preis errungen.

Beschreibung der Schlosser'schen Maschine zum Verfertigen der Drain-Röhren.

Fig. 1 ist zur Hälfte eine Längenansicht, zur Hälfte ein Durchschnitt der Maschine. Fig. 2 ist ein Grundriß oder eine Ansicht von oben, Fig. 3 ist eine Endansicht, und Fig. 4 der in den Formöffnungen liegende Kern.

A, B, C, D ist das auf vier kleinen Rädern ruhende Maschinengestell. Die Räder selbst sind mit a, b, c, d bezeichnet.

E, E sind die gußeisernen, keilförmig abgeschrägten Formbüchsen, von denen eine an jedem Gestellende angebracht ist, und zwar so, daß ihre Achsen in einer Linie liegen, und ihre cylindrischen Endflächen einander gegenüberstehen. Diese Formbüchsen sind auf gußeisernen Grundplatten S, S befestigt, welche selbst wieder durch Schrauben mit dem Gestell A, B, C, D verbunden sind.

Jede der Formbüchsen ist mit einem Gitter und mit einer Formplatte versehen.

Die siebartigen Gitter dienen zur Reinigung des Lehms; um sie leicht herausnehmen zu können, sind sie einfach in eine cylindrische Vertiefung eingelegt, die sich in jeder Formbüchse befindet, und an deren Grund sie sich anlegen, da der Druck der Kolben G, G sie beständig in dieser Richtung drängt.

Die Formplatten H, H bestehen aus gußeisernen Platten mit übergreifenden Rändern und sind an die Formbüchsen E, E mittelst der Ohren