Text-Bild-Ansicht Band 144

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oder Lappen o, o angeschraubt. Jede derselben hat eine Reihe von Löchern, deren Durchmesser dem äußeren Durchmesser der herzustellenden Röhren gleich ist. Innerhalb der Formbüchsen E, E befinden sich an denselben die Dorne oder Kerne i, i, i, i, deren Durchmesser der inneren Röhrenweite gleich ist, und welche mit dem gußeisernen Bügel K, Fig. 4, aus einem Stücke bestehen. Letzterer ist durch zwei Schrauben mit der Formplatte verbunden. Die beschriebene Befestigungsweise der Formplatten an den Formbüchsen gestattet ein beliebiges Auswechseln der ersteren, wenn man eine andere Röhrensorte machen will.

Die Cylinder L, L sind an beiden Enden offen, und in dieselben wird der Lehm gefüllt, wie er aus den Knetmaschinen kommt. Mittelst der Handhaben z, z hebt man sie auf die Sohlen oder Grundplatten S, S und schiebt sie an die Gitter f, f an. In dieser Lage werden sie durch Hebel l, l und Bügel m, m erhalten, deren Enden in die Handhaben z, z eingreifen, während sie ihren Drehungspunkt an den Büchsen E, E haben, wie dieß aus Fig. 1 und 2 ersichtlich ist.

Die Kolben G, G haben den Zweck, den Lehm abwechselungsweise aus den Cylindern L, L und folglich durch die Büchsen E, E zu drücken, und so die Drainröhren zu bilden. Die Zahnstange M ertheilt den Kolben G, G, welche auf ihre Enden aufgekeilt sind, die nöthige Bewegung, und liegt auf zwei gußeisernen Rollen r, r, durch welche die Reibung vermindert wird. In die Zahnstange M greift das Getriebe N ein, welches auf die Achse P aufgekeilt ist und durch zwei Räder Q, Q' und zwei Getriebe R, R' bewegt wird. Die Achsen dieser letzteren P, P' sind parallel zu einander.

Das Treibrad V dient als Schwungrad, und der Kurbelgriff X ist in dasselbe befestigt.

U, U, U sind Walzen, welche die aus der Formplatte hervorgehenden Röhren unterstützen. An jedem Ende des Gestelles A, B, C, D befinden sich ähnliche; durch die Schrauben y lassen sie sich höher oder tiefer stellen, je nachdem es der Durchmesser der aus der Presse hervorgehenden Röhren erfordert.

Fig. 1 und 2 zeigen auf der Oberfläche der Cylinder L, L eine kleine Taste j, welche um eine kleine Schraube drehbar ist und dazu dient, zu rechter Zeit eine kleine Oeffnung zu verschließen oder aufzumachen, durch die man Luft einströmen lassen kann, wenn der Kolben zurückgezogen wird.