Text-Bild-Ansicht Band 224

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ist. Diese Vertiefungen, abwechselnd auf die obere horizontal liegende Schneidekante eines Zahnes gestellt, geben Veranlassung, diesen Zahn durch einen Hammerschlag auf den Kopf des Werkzeuges zu stauchen. Der Sägezahn wird dadurch an seiner Schneidekante breiter als das Blatt, aus dem er herausgeschnitten ist. Diese Verbreiterung des Sägezahnes an seiner wirksamen Stelle macht, wie gesagt, den Schrank in nur geringem Maße nothwendig oder läßt ihn vollständig entbehrlich werden. h deutet einen Stahlreif an, welcher bestimmt ist, das Ausspalten des Werkzeuges hintanzuhalten.

Figur 18 stellt in der Seitenansicht ein Werkzeug zum Schränken der Sägeblätter dar. m ist eine kreisförmige Scheibe, welche an verschiedenen Stellen Ausschnitte trägt, die ihrer Weite nach der Dicke des Sägeblattes entsprechen. Durch Lüftung der Schraube o kann man der Scheibe m eine Drehung geben und dadurch einen Schlitz von anderer Weite nach oben bringen, so daß diese Scheibe für vier verschiedene Sägeblattdicken geeignet erscheint. Faßt man das Werkzeug mit beiden Händen an den beiden Handhaben, setzt man dasselbe so auf, daß der Sägezahn in den Schlitz der Scheibe m eintritt, und bewegt man nun, um den Zahn aus dem Sägeblatt nach links oder rechts herauszubiegen, das Instrument um den Mittelpunkt der Scheibe m herum, so wird man mit dem Ende einer Stellschraube n an das Blatt anstoßen und dadurch eine Grenze für das Herausbiegen finden. Dabei wird das Instrument in (gegenüber der Figur 18) umgekehrter Stellung in Anwendung gebracht, während das Sägeblatt, gewöhnlich angeschraubt, mit der Zahnreihe nach oben aufgestellt ist. Will man stark schränken, so darf man die Schraube n nur durch Drehung an ihrem Kopfe weiter zurückstellen; will man den Schrank ermäßigen, so kann man durch Verstellung beziehungsweise Hineinschrauben der Schraube n die Möglichkeit des Schrankes verringern.

Das Schränkeisen in Figur 19 (vgl. Figur I a. a. O.) besteht aus zwei mit Handhaben versehenen Theilen a und b, welche bei einer gewissen Stellung der Schraube mit der Achse in eine gerade Linie zusammenfallen. Bei jeder andern Stellung der Schraube werden die Achsen der Arme a und b mit einander einen stumpfen Winkel bilden, dessen Scheitel in der Mitte des Werkzeuges liegt. Dabei wird dieser Winkel, von oben betrachtet, entweder convex oder concav sein, je nachdem man die Schraube nach links oder rechts dreht. Ist der Winkel, den die beiden Arme a und b mit einander bilden, von oben betrachtet, convex, so wird dadurch der der Schraube gegenüber liegende Schlitz erweitert; würde sich der Winkel als concav herausstellen, so würde