Text-Bild-Ansicht Band 224

Bild:
<< vorherige Seite

dieser Schlitz verengert. Dadurch ist dieses Werkzeug für dickere und dünnere Blätter geeignet.

Der Werth dieser beiden Schränkwertzeuge ist weniger in die Augen fallend als jener der Seitenfeile, die in Fig. 20 bis 22 in Grundriß, Seitenansicht und Längenansicht dargestellt ist (vgl. auch Figur IV a. a. O.). Um ein geschärftes und geschränktes Sägeblatt zu ganz exacter Wirksamkeit zu bringen, muß die Linie, welche die eigentlichen Zahnspitzen verbindet (eine Linie, welche links und rechts für den 1., 3. und 5. und den 2., 4. und 6. Zahn außerhalb der Sägeblattfläche zu liegen kommt), vollständig gerade sein. Dies ist selbst bei der sorgfältigsten Schränkung oder Stauchung der Sägezähne nur dann möglich wenn schließlich die Zahnflächen, welche aus der Sägeblattfläche ausgebogen oder herausgestaucht worden sind, nachgearbeitet werden. Dazu dient das in Rede stehende Werkzeug. Dasselbe trägt eine Feile g um dieselbe in bestimmter Lage längs dem Zahne hinführen zu können, sind drei Stellschrauben angebracht, deren Köpfe f und Muttern c in allen Figuren sichtbar sind. Schraubt man nun die in der Figur 21 rechts liegenden Schrauben so, daß die Enden der Bolzen weiter vorstehen, als das Ende der links angebrachten Schraube, so wird dadurch die untere wirksame Fläche der Feile g in eine schiefe, in Beziehung auf das Sägeblatt sich zurücklegende Stellung gebracht. Wenn man das Werkzeug längs dem Blatte hinbewegt und dabei die drei Schraubenspindelenden auf dem Blatte gleiten läßt, so wird, wie leicht einzusehen ist, durch die Spitzen der drei Schrauben, die an der Sägeblattfläche hinlaufen, eine Führung gegeben und damit jede beliebige Neigung der Wirkungsfläche der Feile zum Sägeblatt erzielt.

 Main's verbesserter Apparat zum Fräsen aus der Drehbank.

Mit einer Abbildung aus Taf. IX [d/2 ].

Die bei der Bearbeitung der Metalle so vielfach in Verwendung stehende Drehbank erhält durch den von Wm. Main in Columbia S. C. erfundene, in Figur 23 nach dem Scientific American, 1876 Bd. 35 S. 271 abgebildeten Fräsapparat eine sehr werthvolle Beigabe, welcher sie geeignet macht, in vortheilhafterer Weise, als dies durch die bisher gebräuchlichen derartigen Vorrichtungen der Fall war, die Arbeiten der Fräsmaschine zu verrichten. Es gibt thatsächlich viele Werkstätten, welchen durch eine Fräsmaschine ein wesentlicher Vortheil erwachsen