Text-Bild-Ansicht Band 226

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früher angegeben, sehr vortheilhaft in Bezug auf Verhütung des Erglühens der Wandungen, aber deshalb sehr groß ist. Wollte man die Heizröhren in absteigender Folge legen, so würde der ganze Ofen ziemliche Breite erfordern.

Oefen für Sammelheizungen lassen sich im allgemeinen leichter nach den Forderungen der Zweckmäßigkeit in Bezug auf die einem Ofen eigentlich zu stellende Aufgabe anordnen, als es bei Einzelheizungen der Fall ist. Bei letztern spielen Raumersparniß und geschmackvolle Formen eine solche Rolle, daß vielfach nicht die einfachen Regeln angewendet werden können. Um so mehr ist es anzuerkennen, wenn wenigstens Bemühungen vorliegen, die letztgenannten möglichst geltend zu machen.

In dieser Hinsicht haben wir des größten Theiles der Oefen mit Halbfüllfeuerung zu gedenken, deren Heizflächen entweder in der Weise angeordnet sind, wie die Figuren 29 bis 31 Taf. II [d/1] erkennen lassen, oder in der Art auf einander folgen, wie die Figuren 13 und 14 Taf. I [b/4] zeigen. Die erstere zweckmäßigere, aber nur bei Oefen einiger Größe anwendbare Anordnung besteht darin, daß die Rauchgase in dem Schacht B (Fig. 29 und 31) empor steigen, oben durch zwei schmale Canäle an dem Luftschacht C vorbeiziehen und nunmehr in abwärts gehender Richtung D durchstreichen, um die zum Schornstein führende Oeffnung E zu erreichen. Die andere in Fig. 13 und 14 wiedergegebene Art ist insofern unvollkommener, als die zwischen B und D befindliche Scheidewand für die Wärmeabgabe werthlos ist.

Fig. 60., Bd. 226, S. 124
Fig. 61., Bd. 226, S. 124
Fig. 62., Bd. 226, S. 124

In ähnlicher Weise findet die Rauchführung im Röbbelen'schen Ofen (Fig. 60 bis 62) statt. Der Rauch steigt von der Feuerstelle A