Text-Bild-Ansicht Band 226

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aus in dem Mittelschacht B empor, überschreitet die B von D, D trennenden Wände und steigt durch die beiden Schächte D hinab in den Raum, von welchem er durch die Oeffnung E in den Schornstein gelangt.

Neben der sinnreichen Anordnung der Heizungsflächen des Ofens von Perry und Comp. von welcher oben schon mehrfach die Rede war, nennen wir hier als bemerkenswerth die von Krigar und Ihssen an mehreren ihrer Oefen angewendete Art, welche aus den Figuren 23 bis 28, 32 und 33 Taf. II zu erkennen ist. Die Feuergase steigen von dem Raum A in den Heizschacht B. Da – wie früher hervorgehoben wurde – die heißesten Gase in der Mitte von B emporsteigen, während die Heizflächen durch niederfallende, abgekühlte Gase gewissermaßen lahm gelegt werden, sofern beide Strömungen nicht nahe genug geführt werden, um Wirbelungen zu veranlassen, so haben die Hersteller den Schacht B durch eine Platte geschlossen, durch welche die Rauchgase nur vermöge der Röhren C, die in der Nähe der Heizflächen liegen, nach D entweichen können. Hierdurch werden die heißen Gase gezwungen, sich im obern Theil von B den Wandungen mehr zu nähern, also eine lebhaftere Erwärmung derselben zu veranlassen, während die Wandungen des untern Theiles von B durch die weniger in ihrer abwärts gerichteten Bewegung gestörten Gase gegen zu starke Erwärmung geschützt werden.

Wir erinnern daran, über ein ähnliches Bestreben in diesem Journal, 1876 222 5 berichtet zu haben.

Die genannte Wirkung würde erreicht werden durch das Anbringen von Löchern. Es ist daher der Grund für die Verwendung von Röhren C noch zu nennen. Derselbe dürfte darin zu finden sein, daß man in der Höhe von C eine lebhafte Wirbelung der Heizgase veranlassen will. Indem die Gase mit einer gewissen Geschwindigkeit den Röhren C zuströmen, werden gewisse Mengen an C vorbeistreifen, sich an der Platte stoßen und so den beabsichtigten Zweck erfüllen. Von D aus wird der Rauch nach E zusammengezogen, was abermals zu Wirbelungen Veranlassung gibt. Dieser Anordnung ist jedenfalls, wie seiner Zeit der in Bd. 222 S. 5 erwähnten, der Vorwurf einer verhältnißmäßig unbequemen Reinigung zu machen.

Dies ist noch in höherem Maße der Fall bei dem in Zeichnung ausgestellten Ofen von Ladislaus Fescl in Budapest, in welchem die Wirbelungen hervorgerufen werden durch abwechselnd rechts und links in dem aufrechten Heizrohr angebrachte wagrechte Platten, die nur einen Theil des Rohrquerschnittes freilassen. Der genannte Ofen hat die Nachtheile, aber nicht die Vortheile des sog. Etagen- oder Durchsichtsofens.