Text-Bild-Ansicht Band 226

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Zahnstange eingreift, auf gemeinschaftlicher Achse. Somit veranlaßt die Drehung des Handkreuzes C die Verschiebung des Bohrzeugträgers dem radialen Arme entlang. Die Bewegung zum Heben und Senken des radialen Armes wird von der verticalen Antriebwelle in der Achse des radialen Armes abgeleitet und durch ein oben am Ständer gegen Verschiebung gesichertes Getriebe mittels einer gewöhnlichen Umkehrvorrichtung auf die im Ständer vertical nach abwärts gehende Schraubenspindel übertragen. Die Einstellung der Umkehrvorrichtung erfolgt durch die seitlich am Ständer herabgehende Welle mittels des unten an derselben angebrachten Handgriffes.

Rechenschieber zum Cubiren des Stammholzes.

Mit einer Abbildung auf Taf. VIII [c. d/4].

In der Schweiz und im Jura wird der Cubikinhalt des rohen Stammholzes allgemein nach der Formel C = (P/4)2 L gerechnet, in welcher C den Cubikinhalt in Cubikdecimeter, P die Peripherie des mittlern Querschnittes in Decimeter und L die Länge des Baumstammes in Decimeter bezeichnen. C ist also hier nicht der „wirkliche“, sondern der „praktische“ Cubikinhalt des Baumstammes, nämlich derjenige, welcher nach Entfernung der Rinde, des Bastes und derjenigen Theile, welche nicht passend verwendet werden können, übrig bleibt. Das wirkliche Volum würde näherungsweise die Formel C₁ = (πd²)/4 L ergeben, in welcher noch d den Durchmesser des Mittlern Querschnittes in Decimeter bedeutet. Da aber P = πd ist, so ergibt der Vergleich dieser beiden Formeln:

C : C₁ (πd/4)² L : (πd²/4) L oder C = (π/4) C₁ = 0,7854 C₁,

woraus folgt, daß man nach Berechnung des wirklichen Cubikinhaltes von diesem 1 – 0,7854 = 0,2146, also nahezu 21 Proc. oder 1/5 in Abzug bringen muß, um den praktischen Cubikinhalt des Baumstammes zu erhalten.

Zur Vereinfachung dieser Rechnung, sowie auch zur Ersparung von Tabellenwerken hat S. Claparède für die Formel

C = (P/4)² L = (P²/16) L