Text-Bild-Ansicht Band 229

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statt 43,73, womit sich aus (8) richtiger ergibt
Procent von Q. Desgleichen ist zu dem nach (11) berechneten Werth von
begreiflicher Weise noch der früher mit ΔQ bezeichnete Unterschied hinzuzufügen, weil derselbe von den Wärmeverlusten im Condensator herrührt; daher ist nach der zweiten Methode richtiger
welcher Werth von dem früher corrigirten Werth der ersten Methode nur um
Proc. abweicht.

In gleicher Weise ergibt sich für die anderen 3 Versuche:

am 22. Sept. 25. Oct. und 18. Oct.
nach (11) oder der 2. Methode Hallauer's ε = 24,70 35,61 47,99
corrigirt mittels ΔQ = 3,20 7,38 – 4,78
–––––––––––––––––––––––––––––––
ε = 27,90 42,99 43,21.
Nach der 1. Methode Hallauer's (Gl. 8)
mit dem richtig gestellten Werth
von L2


ε


= 29,14


46,18


49,21
–––––––––––––––––––––––––––––––
Der nach (11) gefundene Werth ist
also zu klein um
1,24 3,19 6,00
Der Fehler beträgt in Procent von Q 0,32 0,56 0,84.

Für die Richtigkeit unserer Correctur haben wir eine Controle:

Am Ende des Kolbenlaufes beträgt nämlich das im grossen
Cylinder befindliche Gewicht des Gemenges

=

0,7781
Dagegen das Gewicht des vorhandenen Dampfes m2 = 0,6875
also das Wassergewicht = 0,0906.

Wenn diese ganze Wassermenge beim Auspuffen in den Condensator verdampfen soll, so muss nach der Gleichung (15) a. a. O.

sein. Für
ist die innere latente Wärme
nach Zeuner's Tabelle
also
Die Grösse
bedeutet die mittlere Temperatur der an der Wandung des grossen Cylinders befindlichen Wassermenge, welche wohl nahe gleich der Temperatur bei Beginn des Kolbenhubes = 110° gesetzt werden darf; daher folgt:
statt
nach Hallauer's Berechnung oder
nach unserer Correctur.

Wir sehen, dass nach Hallauer die Grösse

lange nicht hinreichen würde, um das an den Wänden befindliche Wasser zu verdampfen, während nach unserem Calcul nur 5c,3 fehlen, entsprechend einer Wassermenge von
von M. Dies ist aber ganz naturgemäss, weil ja in dem Kesseldampf 5 Proc. Wasser mitgerissen waren, also auch am Ende noch etwas Wasser tropfbar in den Condensator mitgerissen werden wird, während die Auspuffwärme ε hinreicht, um alles wirklich an den Wänden befindliche Wasser zu verdampfen.

Zur weiteren Ueberzeugung benutzen wir noch die a. a. O. angegebene Gleichung:

. . . . . . . . (14)

in welcher ebenfalls

statt
gesetzt wurde, weil die Maschine zweicylindrig ist, also
die in den Condensator übergehende