Text-Bild-Ansicht Band 229

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hintere Fläche der vorderen Rahmenwand hervorsteht und nicht mit derselben abschneidet. Der Raum d besitzt eine solche Länge, dass die Trommel b darin vor und zurück gleiten, auch die leere Patronenhülse entfernt werden kann. Der Cylinder b dreht sich um die Achse e, welche mit ihren beiden Enden in der vorderen und hinteren Wand des Gestelles a ruht; auf e ist eine Röhre f geschoben, welche an ihrem hinteren Ende einen sternförmigen, dem gleichen Theile bei dem früher beschriebenen Revolver von Smitt und Wesson (*1878 227 36) entsprechenden Auswerfer g trägt. An der Rückseite dieser Auswerfscheibe sind 5 Zähne angebracht, welche die Drehung der Röhre f bewirken. Auswerfer g und Röhre f können sich um die Achse e drehen, aber nicht auf derselben vor und zurück gleiten, weil die Enden der Röhre f gegen die vordere und hintere Wand des Gestelles a stossen. Auf der Röhre f ist der Ladecylinder b verschiebbar; durch einen an f befindlichen Ansatz f2 (Fig. 14), welcher in eine entsprechende Längsnuth des Cylinders b tritt, wird letzterer bei Drehung des Zahnwerkes h mitgedreht. Die Drehung an und für sich wird auf dieselbe Weise wie bei jedem anderen Revolver hervorgebracht. Da die Röhre f und mit ihr der Auswerfer g unverrückbar im Gestelle befestigt sind, so muss behufs Entfernung der Patrone die Ladetrommel b so weit verschoben werden, dass ihre vordere Fläche die vordere Gestellwand berührt, wodurch hinter ihr ein freier Raum entsteht und der auf seinem Platze verharrende Auswerfer h die Patronenhülsen herauszieht und nach hinten aus der Ladetrommel b herausfallen lässt. Das Vorgleiten der Trommel b wird durch den Lauf c bewirkt; derselbe ist nämlich so in dem Gestelle a befestigt, dass er sich sowohl etwas um seine Achse drehen, als auch vor und zurück schieben kann. Das hintere Ende c2 desselben besitzt äusserlich einen geringeren Durchmesser als der vordere Theil, und tritt durch die vordere Gestellwand in die Auslassung d ein; seine hintere Fläche legt sich fest gegen die vordere Fläche der Ladetrommel b. An diesem hinteren Theile des Laufes befindet sich eine rings herumgehende Nuth c3, in welche der Ring b2 von der Ladetrommel b tritt. Lauf c und Ladetrommel b werden auf diese Weise derartig verkuppelt, dass sich letztere unbekümmert um den Lauf um ihre Achse drehen kann, dagegen dessen Vor- und Rückwärtsbewegung mitmachen muss. An der unteren Seite des Laufes befindet sich ein Stück Schraubengewinde c4, welches bei geschlossenem Gewehre in einen entsprechenden Gang a2 des Gestelles tritt und dadurch den Lauf auf seiner Stelle fixirt. Wird letzterer um seine Achse mittels des Griffes c5 von rechts nach links gedreht, so tritt der Ansatz c4 aus a2 und kann der Lauf nun vorgeschoben werden. Dadurch, dass der Ansatz c4 schraubenförmig gestaltet ist, wird bei dem Schliessen der Waffe der Lauf fest gegen die Ladetrommel b gepresst und ein möglichst dichter Verschluss herbeigeführt. Wird also