Text-Bild-Ansicht Band 221

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„Die Gestellwände sind ringsherum geschlossen, ein hutförmiges Abstichloch ersetzt den Vorherd; die Gestellwände sind nur 2 1/2 anstatt 5 Fuß dick.

Die Schlackenabflußöffnung liegt über der Eisenabstichöffnung.

Wenn nun über einem Abstichloch von solch großen Dimensionen die Schlacke fortwährend abfließt, so ist es sicher, daß dieselbe sich in einigen Stunden bis zu demselben durchfrißt; auch würde das Abstichloch so warm werden, daß es unmöglich wäre, das Roheisen am Durchbrechen zu hindern.

Um die auflösende oder fressende Thätigkeit der Schlacke aufzuheben, und um das Mauerwerk über dem Abstichloch kühl zu halten, habe ich eine mit Wasser gekühlte Platte c so eingesetzt, daß deren Oberkante in derselben Höhe wie die Wallsteinplatte d liegt.

Da die Wände dünn sind, so ist die Wallsteinplatte bündig unter die Tümpelplatte l so gesetzt, daß ein Zwischenraum von 7 Zoll (178mm) zwischen beiden bleibt; die Breite dieser (Schlackenabfluß-) Oeffnung ist ungefähr dieselbe wie beim alten Vorherd, d.h. ungefähr 26 Zoll (660mm).

Wenn der Hohofen im Betriebe ist, wird die Schlackenabflußöffnung mit kleinen Kohlen und feuerfestem Thon geschlossen und behufs Schlackenabfluß mit einer 1 3/4 bis 2 Zoll (44 bis 51mm) starken Stange ein Loch f in die Mitte derselben gestoßen.

Die Wirkung dieser Platte c ist so vollkommen, daß sie die Abstichöffnung g vollständig von der fressenden Einwirkung und der Erwärmung durch die Schlacke schützt, während oberhalb der Platte c die Thonausfüllung, welche zwischen dieser und der Tümpelplatte l angebracht ist, so vollständig gegen das Wegbrennen geschützt wird, daß sich die Schlackenablauföffnung f nur so wenig erweitert, daß sie fast während des ganzen Tages dieselbe bleibt, wenn ein kleines Stück Thon oder ein wenig kleine Kohle dasselbe für weitere 12 Stunden haltbar machen.“

Wood spricht dann von der Möglichkeit eine größere Oeffnung durch Wegnehmen der ganzen Einrichtung zu machen, um nach der alten Weise mit Stangen im Ofen arbeiten zu können. Er sagt dann:

„Die Wasserplatte c ist noch wie neu, und das Wasser, welches durchfließt, ist immer auffallend kühl.

Bei dieser Einrichtung bleibt, wie man bemerkt, die Tümpelplatte l genau an demselben Platz wie beim alten Ofen; auch ist an der Wallsteinplatte d nichts geändert; nur ist sie tiefer in