Text-Bild-Ansicht Band 221

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Zu dem Versuche wurden ebensolche Thonstücke verwendet, welche nur nach dem Trocknen noch einmal in dieselbe Kupferlösung getaucht worden waren, um noch mehr Kupfer auf ihnen anzuhäufen. Wenn das Verhältniß der relativen Anzahl der Molecüle von Kupfer und Schwefelsäure von 1 : 1/4 dadurch verändert wurde, so ging man von der Annahme aus, daß diese Veränderung so klein wäre, daß sie vernachlässigt werden könnte.

Die Temperatur der Verbrennungsröhre wurde möglichst constant auf etwa 400° gehalten. Der Gasstrom wurde mit großer Sorgfalt, so weit es der einfache Apparat erlaubte, derart geregelt, daß stets ein Gemenge von 50 Vol. Proc. Luft und 50 Vol. Proc. Chlorwasserstoffgas in den Apparat gelangte. Um dies zu ermöglichen, mußte natürlich mitunter die Geschwindigkeit ganz bedeutend verändert werden.

Während der ganzen Dauer des Versuches von 4 Stunden 35 Minuten wurde Probe nach Probe genommen. Folgende Tabelle gibt eine Uebersicht der gewonnenen Resultate:

Textabbildung Bd. 221, S. 377