Text-Bild-Ansicht Band 220

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Die übrige Einrichtung der Ventile geht aus den Zeichnungen klar hervor. Figur 4 stellt den Schnitt durch die beiden Eintrittsventile, Figur 5 den Schnitt durch die Austrittsventile dar; Fig. 6 und 7 endlich sind Horizontalschnitte bezieh. durch die Mitte und den untersten Theil des Ventilkastens.

Fr.

 Blake's Verticalkessel.

Mit einer Abbildung auf Taf. I [b/2].

Figur 8 zeigt die Anordnung eines Verticalröhrenkessels, bei welchem das Wasser durch die Rohre, das Feuer um dieselben zieht. Die Vortheile, welche unsere Quellen (Engineer, 1875 Bd. 40 S. 465. Iron, 1876 Bd. 7 S. 100) dieser Construction zuschreiben, sind einerseits die lebhafte Circulation des Wassers, anderseits die intensive Mischung der heißen Gase und in Folge dessen möglichst vollständige und annähernd rauchlose Verbrennung.

 Nicholas' Wasserstandszeiger.

Mit einer Abbildung auf Taf. I [b/4].

Wie schon in Bd. 218 S. 287 dieses Journals mitgetheilt wurde, hat der von John Nicholas in Manchester patentirte Wasserstandszeiger den Zweck, vom Comptoir aus die, wenn auch entfernt liegenden, Kessel nach ihrem Wasserstande zu controliren. Figur 9 zeigt nun (nach Engineering, 1875 Bd. 20 S. 379) die thatsächliche Ausführung der damals nur in principieller Skizze gebrachten Anordnung.

Zwischen dem gewöhnlichen Wasserstandsglas J und dem Kessel ist eine Zwischenkammer H angebracht, welche das Rohr K enthält; dasselbe reicht bis zum höchsten Punkt von H und ist durch das Rohr G′ und den Hahn F′ mit dem Comptoir-Wasserstandszeiger A verbunden. Letzterer communicirt übrigens durch den Hahn F und das Rohr G mit dem untern Ende der Kammer H. Das Rohr G′ trägt in seiner Verlängerung den Hahn E mit Trichter D.

Das Wasser im Kessel stehe nun, wie in der Zeichnung angenommen, und fülle gleichzeitig die Rohre bis zur Linie A A′. Oberhalb derselben