Text-Bild-Ansicht Band 217

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Die Maschine ist in allen Theilen gut durchdacht und dabei elegant construirt und, wie erwähnt, für weichere Stoffe in ihrer Wirkungsweise sehr gut. Es ist daher anzunehmen, daß dieselbe, wenn sie erst allgemeiner bekannt wird, auch nach und nach mehr zur Verwendung kommt.

B.

Hoteltelegraph von Debayeux in .

Mit Abbildungen auf Taf. VI [a.b/4].

Der Hoteltelegraph von Debayeux soll die Gäste in den Stand setzen, der Dienerschaft die am häufigsten vorkommenden Befehle zu telegraphiren. Dazu wird in jedem Fremdenzimmer ein Sender, im Dienerzimmer aber für jedes Zimmer ein mit dessen Nummer bezeichneter Empfänger und eine Klingel aufgestellt, welche in der aus Fig. 28 ersichtlichen Weise unter einander und mit der Batterie durch Drähte verbunden werden.

Der in Fig. 26 und 27 in zwei zu einander senkrechten Verticalschnitten abgebildete Sender enthält (Fig. 28) in einem Fensterchen oder einer Vertiefung 15 verschiedene Befehle unter einander geschrieben, über welche mittels des aus einem Schlitze BB der rechten Seitenwand AA vorstehenden Handgriffes G der unter dem Glase liegende Zeiger H von oben nach unten bewegt werden kann und vom Gaste auf den Befehl eingestellt werden muß, welchen er der Dienerschaft ertheilen will. Beim Herabbewegen des Zeigers H gleitet eine kupferne Feder F mit ihrem umgebogenen oberen Ende (Fig. 26) über die Zähne der kupfernen, links neben dem Schlitze B liegenden Zahnstange CC und schließt und unterbricht so abwechselnd den elektrischen Strom, welcher von dem einen Pole der Batterie q in der Leitung uns zur Klemme D und der Zahnstange CC, von dem anderen Pole in der Leitung rr zur Klemme L und der Zahnstange EE geführt wird, welche parallel zu C rechts neben dem Schlitze BB liegt und in welche sich der Sperrhaken I einlegt, um eine unbeabsichtigte Rückwärtsbewegung des Handgriffes (nach oben zu) zu verhüten. Die dünne kupferne Feder J legt sich an den Schlitz BB an und hilft eine regelmäßige Bewegung der ganzen Vorrichtung erzielen; die Feder F, der Handgriff G, der Zeiger H, der Sperrhaken I und die Platte J bilden nämlich ein Ganzes, von welchem das auf einer Feder sitzende Röllchen K sich an die Wange der Zahnstange EE legt und diese in leitende Verbindung mit der Zahnstange