Text-Bild-Ansicht Band 199

Bild:
<< vorherige Seite

erschienen, welcher in Paris in der 0,6 Meter weiten Wasserleitung zwischen den Maschinen am Quai de Billy und den Reservoiren eingesetzt war.

Diese Leitung wurde auf eine Länge von 3 Meter unterbrochen und mittelst Rohrstutzen mit einem Wassermesser, dessen cylindrisches Gehäuse 1,5 Meter Durchmesser hatte, in Verbindung gebracht. Es konnte nun die von den Wasserhebmaschinen gelieferte Wassermenge, resp. das von den Kolben der Pumpen beschriebene Volumen unmittelbar mit den Angaben des Wassermessers verglichen werden.

Trotz kleiner Druckdifferenzen, welche sich bei jedem Kolbenhub durch eine Hebung des Drahtes – nach oben citirter Beschreibung verbindet derselbe das Ventil des Wassermessers mit dem Registrirmechanismus desselben – anzeigten, sind die in nachstehender Tabelle aufgenommenen Resultate sehr zufriedenstellend. Dieselben wurden durch den Controllern der städtischen Wasserleitungen Hrn. Couronne unter Leitung des Brücken- und Straßenbau-Ingenieurs Nouton erhoben.

Textabbildung Bd. 199, S. 37

Die Maschinen machten gewöhnlich 8 Spiele pro Minute und jeder Kolbenhub lieferte durch eine Rohrleitung von 800 Meter Länge 1,915 Kubikmeter Wasser auf eine Höhe von etwa 45 Meter.

Trotz vorhandener Windkessel stieg der Druck bei jedem Kolbenhub um circa 10 Meter Wassersäule, wie dieß auch durch eine Hebung des Ventiles im Wassermesser im Betrag von 0,01 bis 0,02 Meter bemerklich wurde.

Dieses Ventil hat einen Durchmesser von 0,65 Meter, ein Gewicht von 50 Kilogrammen und es entspricht jeder Theilstrich des Registrirmechanismus