Text-Bild-Ansicht Band 199

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Die Deckplatte E der Feuerbüchse ist an drei Seiten umgebördelt und an die beiden Seitenwände und an die Rückenwand C angenietet. Zur Sicherung einer dichten Verbindung wird rund um die Verbindungsstelle der Rohrplatte D ein Hanfstreifen eingelegt, welche Dichtung stets von der Innenseite des Feuerkastens aus reparirt werden kann.

Die Deckplatte E kann auch eben gelassen und an Flantschen der Feuerbüchsewände und der Röhrenplatte angenietet werden. Statt der Flanschverbindung bei der Wand C ist auch eine Vernietung mit stumpf zusammenstoßenden Kanten, welche mit einem Blechstreifen bedeckt werden, oder endlich eine solche mit übereinliegenden Kanten zulässig.

Die innere und äußere Wand der Feuerbüchse wird wie gewöhnlich mit Stehbolzen versteift. Da bei dieser Construction die innere Wand C aus schwächerem Blech hergestellt ist, so zieht Webb solche Stehbolzen vor, welche durch ein glattes Loch des inneren Gehäuses C hindurchgehen und in die vordere Wand B eingeschraubt oder auch nur hindurchgeführt werden, um außerhalb Schraubenmuttern aufzusetzen, wobei Rohrstücke, welche die Stehbolzen umgeben, den erforderlichen Abstand der Wände B und C bewahren. Bei Anwendung solcher Stehbolzen wird der angelegte Kesselstein nach erfolgtem Lüften der Muttern durch leichte Hammerschläge auf die innere Wand der Feuerbüchse entfernt.

Die Vernietung der Säume der Feuerbüchse wird in üblicher Weise vorgenommen oder nach der für Webb ebenfalls patentirten Methode, welche in Figur 12 und 13 gezeichnet ist und in der Anwendung elliptischer Niete besteht, deren größere Querschnittsachse in der Richtung des größten Zuges gelegt wird. Hierbei soll eine größere Widerstandsfähigkeit in Folge der geringeren Schwächung der Bleche erreicht werden.

CXV. Mehl's Patent-Planrost.

Mit einer Abbildung.

Für Dampfkessel und andere Feuerungsanlagen hat sich der sehr einfache, in allen deutschen und auswärtigen Staaten patentirte Planrost von E. Mehl, technischem Director der Kammgarnspinnerei in Augsburg, durch vielfache Anwendung als sehr zweckmäßig bewährt. Dieser Rost kann bei allen größeren Feuerungen und bei jedem Brennmaterial, sowohl großer Stückkohle, wie Kohlenklein, Gries, gebrauchter Gerberlohe, Sägespänen