Text-Bild-Ansicht Band 184

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Daraus entspringt:

Textabbildung Bd. 184, S. 104

Diesen Werth von t,² in die rechte Seite von Gleichung (4) gesetzt liefert:

Wt͵ = Ahγ . 2/3 (1 – ζ) = W m t m . . . . . . (6)

und

Textabbildung Bd. 184, S. 104

Die theoretische Leistung mit W₀ bezeichnet, findet man wegen Gleichung (4)

W = Ahγ

und den Wirkungsgrad η m für die maximale Leistung mit Hülfe von Gleichung (6)

ηm = Wmtm/Wt͵ = 2/3 (1 – ζ) = 0,633 . . . . . . (8).

Die angenommenen Zahlenwerthe in Gleichung (5), (6) und (8) eingesetzt und versuchsweise c = 12 (= 3,766 Met.) ermittelt, λ = 0,019 liefert:

t m = 159 Secunden

W m = 15803 Fußpfd. (4959,837 Meterpfd.) per Secunde

(= 32,92 Pferdestärken).

Stellt man ferner die in den meisten Fällen zulässige Annahme, daß die Dampfmaschine stetig fortarbeitet, also auch während der Entleerung des Accumulators denselben speist, so wird diese Entleerung verzögert. Die Dauer dafür betrage alsdann t n Secunden.

Wenn der Accumulator in jeder Secunde an die Wassersäulenmaschine den t m ten Theil seines Inhaltes, also A/t m Kubikf. (Kubikmet.) abgibt, während er gleichzeitig von der Speisepumpe A/t Kbkfß. (Kbkmtr.) empfängt, so beträgt seine wirkliche Entleerung nur noch

(A/t mA/t) Kubikfuß (Kubikmet.) per Secunde.

Diese mit der Entleerungszeit t n multiplicirt, muß = A

*

Hätte man, bei der Herleitung von dW/dt͵, λ nicht constant angenommen, sondern seiner Abhängigkeit von t, mit Hülfe von (1a) Rechnung getragen, so würde man den wahren Werth von t m etwas kleiner und den von W m etwas größer erhalten haben.