Text-Bild-Ansicht Band 184

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Die mehr oder mindere Tiefe wird hier in jedem besonderen Falle für die Zweckmäßigkeit dieser Aufstellungsart entscheidend seyn.

Es ist noch bemerkenswerth, daß durch Erweiterung der Leitungsröhren der maximale Effect (nach Gleichung (7)) wächst, wobei allerdings der Wirkungsgrad η m ungeändert bleibt, oder daß, falls nicht ein größerer Kraftaufwand erfordert wird, der Wirkungsgrad zunimmt. Doch auch hier steht dem Kraftgewinne die Erhöhung der Anlagekosten gegenüber.

In einzelnen Fällen ist es vielleicht geeignet, den Motor mit Speisepumpe und den Accumulator unter Tage aufzustellen, in anderen Fällen wieder die Maschinenkraft von über Tage durch Drahtseiltransmission auf das Pumpwerk zu übertragen.

In allen Fällen aber, in denen eine maschinelle Wasserhaltung vorhanden ist, wird es sehr vortheilhaft seyn, den fast immer vorhandenen Ueberschuß an Kraft der Wasserhaltungsmaschine dadurch nutzbar zu machen, daß man deren Pumpen ganz oder theilweise als Speisepumpen für den Accumulator arbeiten läßt.

Nachdem die vorgelegten Beispiele erkennen lassen, welch' bedeutende Vortheile sich aus der Kraftübertragung vermittelst Accumulator auf unterirdische Arbeitsmaschinen ergeben, und wie leicht sich die Transmissionsweise (beispielsweise mit einer 2 zölligen (52 Millimet.) Röhrenfahrt) den in der Regel sehr beschränkten örtlichen Verhältnissen anpassen läßt, will ich schließlich durch eine annähernde Berechnung noch ermitteln, wie groß ein Accumulator wohl seyn kann, ohne das für die Ausführung und den Transport an Ort und Stelle hin zulässige Gewicht zu überschreiten. Ich nehme

das Gewicht des Cylinders G = 10000 Pfd. an,

den Kolbendurchmesser = x Fuß (Meter),

den Hub = κ . x Fuß (Meter), κ = 5,

die Wasserpressung (Ueberdruck über die Atmosphäre)

= p = 100000 Pfd. per Quadratfuß (1,015,186 Pfd. per Quadrmet.)

– nahe 50 Atmosphären entsprechend –, oder

h = 1600 Fuß (502,166 Met.),

die zulässige Belastung des Gußeisens per Quadratfuß k = 6944 × 144 = 1000000 Pfd. (10,151,860 Pfd. per Quadratmet.)

Ist dann noch die Wandstärke des Cylinders gleich δ Fuß (Meter), so ist mit Rücksicht auf den Spielraum des Plungerkolbens im Cylinder, welchen man auf x/40 = x/2σ annehmen kann,

2δ . k = p (xx/σ)