Text-Bild-Ansicht Band 171

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sich in einem gabelförmigen Theil der festen Wange b bewegt und sich um den Bolzen c dreht.

d ist die zweite oder bewegliche Wange, welche in dem gabelförmigen Theil der festen Wange b gleitet; f, f sind gerade Stangen oder Glieder von Stahl, welche den Hebel a mit der beweglichen Wange d verbinden; h und i sind zwei Verbindungsstifte, welche nur zum Zurückbewegen der beweglichen Wange dienen.

Bei der Vorwärtsbewegung, d.h. wenn die Wange gegen die Mutter gezogen oder gedrückt wird, werden die Stangen oder Glieder f, f direct von einem kleinen Daumen im Hebel a gegen die bewegliche Wange d gedrückt. Wenn man den Hebel oder Griff a um den Stift c bewegt (was sowohl nach rechts, wie nach links geschehen kann – s. Fig. 19 und 21), so nimmt derselbe entweder den Stift h mit oder drückt mit seinem hinteren Ende die Stäbe f, f und mit ihnen die bewegliche Wange d vorwärts. So öffnet oder schließt sich diese gegen die feste Wange b und faßt die Mutter etc. mit größerer oder geringerer Gewalt, je nach der Stellung des Hebels und der angewandten Kraft.

Indem man den Schlüssel mit zwei Paaren verschieden großer Wangen construirt, wie dieß in der Zeichnung dargestellt ist, wird der Zwischenraum in weiteren Grenzen veränderlich und der Schlüssel allgemein anwendbar. Zugleich kann die engere Mündung als Nagelzange benützt werden.

Fig. 22 ist eine Seitenansicht einer Modification dieses Schlüssels, welche nach demselben Princip construirt ist, aber nur ein Paar Wangen hat, nämlich die feste b und die bewegliche d. Diese Einrichtung ist besonders zweckmäßig wo es sich um Schrauben handelt, welche sich an schwer zugänglichen Stellen befinden, wo die doppelwangigen Schlüssel nicht anwendbar sind.

XLIII. Ledernes Kettentau von Roullier, Lederfabrikant in Paris.

Aus Armengaud's Génie industriel, September 1863, S. 150.

Mit einer Abbildung auf Tab. III.

Hr. Roullier benutzt die fast werthlosen Lederabfälle zur Anfertigung von Kettentauen, welche aus flachen Gliedern bestehen und sich bei