Text-Bild-Ansicht Band 253

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zertrümmert. Der Staub und das genügend kleine Material fallt, unterstützt durch den von den Flügeln B hervorgerufenen Luftzug, durch die Durchbrechungen der Segmente C in den Auſsenraum des Gehäuses E hinein und gelangt von hier durch die Gossen G in die Abfalllutte H.

Bei dieser Construction sind bedeutenderer Abnutzung nur die Stahlplatten B ausgesetzt und diese können nach Aufklappen des Gehäuses leicht ausgewechselt bezieh. gewendet werden, wenn dieselben nur einseitig abgenutzt sind.

R. James' Prägemaschine mit Zählapparat.

Mit Abbildung auf Tafel 9.

Das in Fig. 1 Taf. 9 nach dem Engineer, 1884 Bd. 57 S. 344 abgebildete Prägewerk von Rob. James in London ist für Handbetrieb eingerichtet und mit einem Zählapparate versehen. In dem oberen Theile des hohlen Gestelles A findet die Schwungradwelle ihre doppelte Lagerung; dieselbe besitzt zwischen ihren beiden Lagerzapfen einen excentrischen Halszapfen C; letzterer wird von dem hackenförmigen Kopfe der Druckstange B umfaſst und so ohne Vermittelung eines eingeschalteten Gelenkes der Auf- und Niedergang des Oberstempels bewirkt. Zu beiden Seiten des Zapfens C sind noch zwei Nuthenscheiben D auf der Welle angebracht, in die Stifte e eingreifen, welche an der den Stempel B umschlieſsenden Hülse E befestigt sind. Es wird in dieser Weise auch die Hülse E während einer Umdrehung einmal gehoben und gesenkt werden; sie beharrt jedoch in Folge der eigenthümlichen Krümmung der Nuthen längere Zeit in ihrer tiefsten Lage und legt sich dicht an den Umfang des Prägestückes an.

Um die Anzahl der geprägten Stücke zu bestimmen, ist in dem verschlossenen Kästchen F ein Zählapparat untergebracht; bei jedem Hube des Stempels B wird der in einem Schlitze desselben eingreifende Gegengewichtshebel G bethätigt und der Zeiger des Zählwerkes durch diesen um einen Schritt weitergeschoben. Damit Unbefugte die Maschine nicht miſsbrauchen können, wird, wenn dieselbe nicht arbeitet, durch das Maschinengestell und die Druckstange B ein Bolzen H gesteckt und sein freies Ende mittels Bügel und Schloſs versichert. (Vgl. Kneusel 1883 249 * 155.)

Ch. Colby's Drahtseilmaschine.

Mit Abbildungen im Texte und auf Tafel 9.

Die Anfertigung der Drahtseile erfolgt mittels der von Ch. Colby in Stanstead, Canada (* D. R. P. Kl. 73 Nr. 25908 vom 24. April 1883) angegebenen Maschine nach dem jetzt ziemlich allgemein verlassenen Verfahren