Text-Bild-Ansicht Band 253

Bild:
<< vorherige Seite

versehener Kessel, welcher im Engineer, 1883 Bd. 56 S. 50 abgebildet ist. Der einzige Unterschied liegt im Dorne, der hier, wie aus Fig. 3 Taf. 11 ersichtlich, als stehender Cylinder ausgeführt, jedoch ebenfalls mittels eines engen Stutzens an den Kessel angeschlossen ist. Auffallend ist an demselben die jedenfalls mehr als nöthig starke Verankerung. Für den Kessel ist D = 3m,56, L = 3m,09, d = 0m,85, S = 10,5 k/qc, Anzahl der Heizröhren 176.

Fox'sche Wellrohre werden vielfach bei Schiffskesseln angewendet. Die Leeds Forge Company in Leeds stellt dieselben jetzt aus einer besonderen Sorte weichen Stahles her. Auf der Naval and Submarine Exhibition in London im J. 1882 hatte die genannte Firma den in Textfigur 5 nach Engineering, 1882 Bd. 33 S. 366 abgebildeten Kessel ausgestellt, welcher auſser dem Wellrohre noch die besondere Eigenthümlichkeit zeigt, daſs der Mantel aus zwei Hälften besteht, welche durch einen Ring von U-förmigem Querschnitte, „Hepburn's sogen. Expansionsring“, mit einander verbunden sind.

Fig. 5., Bd. 253, S. 139

S. Hodge und Söhne in Millwall hatten 1883 auf der Engineering and Metal-Trades-Exhibition in London den in Fig. 7 und 8 Taf. 11 nach Engineering, 1883 Bd. 36 S. 4 abgebildeten Kessel ausgestellt. Derselbe hat nur ein Flammrohr. Von der sich daran schlieſsenden Feuerkammer führt die eine Gruppe der Heizröhren in eine vorn in den Kessel eingebaute zweite Kammer und von dieser die zweite Gruppe durch den ganzen Kessel hindurch nach der hinten angebrachten Rauchkammer. Auch für gröſsere Kessel mit zwei Flammrohren, die dann hinten eine gemeinschaftliche Feuerkammer erhalten, benutzen Hodge und Söhne die gleiche Anordnung. Der Dampfsammler ist verhältniſsmäſsig lang und durch zwei Stutzen mit dem Kessel verbunden. Es ist D = 1m,45, L = 2m,06, d = 0m,61.

Einen ganz kleinen Kessel (D = 0m,91, L = 0m,86, R = 0qm,42, H = 7qm,25, H : R = 17,3, S = 10k,5) von F. J. Burrell und Söhne in Thetford zeigen nach Engineering, 1884 Bd. 37 S. 312 die Textfiguren 6 und 7. Derselbe ist nicht ganz cylindrisch, sondern unten mit einer halbcylindrischen Feuerbüchse durch einen kräftigen Ring verbunden, ähnlich wie bei den Locomotivfeuerbüchsen. Diese Construction ermöglicht, oberhalb der Feuerbüchse auch bei einem so kleinen Kessel noch eine groſse Zahl rückkehrender Heizröhren anzubringen. Die Feuerkammer, mit der Feuerbüchse durch fünf eingeschraubte Rohrstutzen verbunden, ist hinten angehängt und mit einer Thür verschlossen. Die Röhren sind mithin an beiden Enden zugänglich; eine undicht gewordene Röhre kann leicht beiderseits verstopft werden u.s.w. Auſser den