Text-Bild-Ansicht Band 253

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14. Oktober 1882) vorgeschlagenen Anordnung werden daher die einzelnen Laden getheilt und schieben sich beim Oeffnen derselben teleskopartig in einander, wodurch es möglich wird, die Tiefe des Mauerschlitzes auf ¼ der Fensterbreite und die der Fensternische auf 21cm,5 (Gewände 15, Schlitz 6cm,5) herabzumindern. Der ganze Ladenverschluſs eines Fensters besteht nämlich, wie Fig. 17 Taf. 12 erkennen läſst, aus 4 Ladentheilen, von denen die beiden inneren Theile A aus Tannenholz gestemmt sind, während die beiden äuſseren Stücke B kastenförmig aus Eisenblech hergestellt und gegen die Straſse zu massiv nach innen als Rahmen mit Fries ausgebildet werden.

Beim Oeffnen schiebt sich der Holzladen A in den Eisenladen B ein und wird mit diesem in den Mauerschlitz C geschoben. Beim Schlieſsen wird der Holzladen mittels eines Schlüssels aus dem eisernen Rahmen herausgezogen.

Das Einsetzen der Schiebeladen geschieht nun folgendermaſsen: Beim Baue des Hauses wird innen zu beiden Seiten des Fensters die Laibung H nur bis zur Bankhöhe aufgemauert und von da aufwärts in der Breite des Fensterschlitzes C die Verzahnung X gelassen; alsdann wird der Fensterrahmen mit daran befestigtem Laden eingesetzt, worauf die Ecken der Laibung H aufgemauert werden.

A. Browne's Elektromotor mit radial gestellten Spulen.

Mit Abbildungen.

Ein Elektromotor mit radial gestellten Spulen ist in Oesterreich-Ungarn unterm 9. Januar 1884 für Alex. Browne in London patentirt worden. Fig. 1 gibt einen Aufriſs desselben und Fig. 2 stellt einen Schnitt nach der Linie I-II dar.

Fig. 1., Bd. 253, S. 154
Fig. 2., Bd. 253, S. 154

A sind die Magnete des Ankers mit Polschuhen B, welche Magnete an der auf die Welle D aufgekeilten, eisernen Nabe C befestigt sind.