Text-Bild-Ansicht Band 253

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Einsatz
Eisen Schlacke
C Mn Si SiO2 Al2O3 MnO FeO CaO MgO
I
6 Uhr 40. 1. Einsatz, best, aus:
2100k Vordernberger Roh-
eisen (weiſs),
1500 Löllinger Roheisen
(grau),
1000 Stahlenden.
Probe nach dem Einschmelzen
9 Uhr 10. 2. Einsatz, best, aus:
500k Radreifen,
500 Drehspänen,
2000 altem Kesselblech,
1000 Altschienen.
Probe nach dem Schmelzen
des 2. Einsatzes
11 Uhr 20. 3. Eins., bestehend
aus 3900k Altschienen.
Probe
12 Uhr 20. Probe
1 Uhr 40. Probe
1 Uhr 45. Zusatz von 120k
Silicium-Eisenmangan.
Durchschnittsprobe d. fertigen
Eisens






1,13





0,69



0,27
0,20
0,12



0,31






0,14





0,11



0,13
0,12
0,08



0,45






0,01















0,01






42,56





42,94



48,03
47,87
48,90



49,63






1,46





1,53



1,76
2,34
2,01









28,39





22,23



18,48
19,53
19,37



20,89






27,47





31,47



30,15
29,99
28,88



25,42






Sp.









0,78



























II
6 Uhr 15. 1. Einsatz, best, aus:
2100k Vordernberger Roh-
eisen (weiſs),
1300 Löllinger (grau),
1200 Stahlenden,
1000 Radreifen.
Probe nach dem Einschmelzen
9 Uhr. 2. Einsatz, best, aus:
1500k Radreifen,
500 Späne,
1900 Altschienen.
Probe nach dem Schmelzen
des 2. Einsatzes
12 Uhr 50. 3. Eins., bestehend
aus 3000k Altschienen.
Probe
2 Uhr. Probe
Zusatz von 100k Rotheisenerz;
alsdann
4 Uhr 35. Probe
4 Uhr 45. Zusatz von 120k
Silicium-Eisenmangan.
Durchschnittsprobe d. fertigen
Eisens






1,46





1,10


0,62
0,52


0,19



0,37






0,24





0,16


0,15
0,14


0,11



0,40






0,01
















0,02






42,13





49,56


50,06
51,47


57,43



59,07






1,57





1,96


1,84
1,54


2,66



1,85






35,19





32,25


28,92
29,39


18,29



19,99






20,37





14,44


18,14
17,06


17,28



14,68






0,70









0,53


3,01



3,18



















0,60



0,41

Zusammensetzung der Schlacke zeigt sich nur in so fern eine Aenderung, als mit der fortschreitenden Entkohlung des Metalles auch eine Verschlackung des Eisens Hand in Hand geht und demnach das Verhältniſs des Eisengehaltes der Schlacke zum Mangangehalte gröſser wird, während der procentuale Kieselsäuregehalt vorläufig unverändert bleibt; das entstehende Eisenoxydul löst offenbar aus dem Herdfutter so viel Kieselsäure auf, als der herrschenden Temperatur entspricht. Erst nach vollständiger Beendigung des Einsetzens steigt die Temperatur