Text-Bild-Ansicht Band 253

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bei dem vorhergehenden Spiele gekämmte Bandende in die geöffnete Abreiſszange Z2 ein. Diese schlieſst sich, während Z1 geöffnet wird, so daſs bei dem Zurückweichen der Zangen (Textfig. 2) ein neues, noch ungekämmtes Bandstück von dem Wickel W abgezogen wird. Im Verlaufe dieser Bewegung wird, wenn der Zangenabstand die gröſste Faserlänge übersteigt, der Backen z1 der Speisezange gesenkt (Textfigur 3), die Zuführung des Bandes dadurch unterbrochen und das Auseinanderziehen des zwischen den Zangen ausgespannten Bandstückes eingeleitet.

Fig. 1., Bd. 253, S. 315
Fig. 2., Bd. 253, S. 315
Fig. 3., Bd. 253, S. 315
Fig. 4., Bd. 253, S. 315
Fig. 5., Bd. 253, S. 315
Fig. 6., Bd. 253, S. 315

Nachdem auch der Backen z2 der Speisezange niedergedrückt wurde, steigt die Kammwalze K empor und erreicht das Faserband in dem Augenblicke, in welchem die Ablösung des von der Abreiſszange erfaſsten Bartes von dem durch Z1 festgehaltenen Bande erfolgt (vgl. Textfig. 4). Die Erhebung der Kammwalze dauert fort, bis die Achse derselben in die Ebene der unteren Zangenbacken eingetreten ist (Textfig. 5), die Zangen rücken gegen einander und die von denselben gehaltenen Faserbärte werden durch die Nadeln der rotirenden Kammwalze K von den Kämmlingen befreit. Gleichzeitig mit dem erneuten Auseinanderrücken der Zangen findet die Senkung der Kamm walze statt (Textfig. 6); der aus der Speisezange hervorragende gekämmte Faserbart wird hierdurch in normale