Text-Bild-Ansicht Band 253

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dessen die Kerne in dieselben hineingezogen werden. Der Schluſs der Hähne wird dann in bekannter Weise durch Federn, Luftdruck o. dgl. bewirkt. Zur Herbeiführung des Stromschlusses dienen die Contacttrommeln g, welche durch den Regulator verschiebbar auf einer in der Höhlung des Maschinenbalkens untergebrachten Welle J angeordnet sind; dieselben bestehen aus nichtleitendem Materiale und sind mit schmalen Metalleinlagen versehen, welche für die Einlaſsventile nach einer Schraubenlinie verlaufen. Die zugehörigen Bürsten sind einstellbar an einer Stange befestigt und leitend mit den Solenoiden verbunden, welche an den einen Pol der Elektricitätsquelle angeschlossen sind, während der andere Pol mit den Metallbelägen in Verbindung steht. Die Auslaſsventile können auch in gewöhnlicher Weise zwangläufig bewegt werden. Die Steuerung muſs natürlich so eingerichtet sein, daſs die Hähne, wenn einmal aus irgend einem Grunde die Auslösung nicht erfolgen sollte, jedenfalls noch vor Ende des Hubes zwangläufig geschlossen werden. Die Contactvorrichtungen können noch auf verschiedene andere Weise ausgeführt werden; so können z.B. die Metallstreifen auf den Trommeln g parallel zur Welle, also längs einer Erzeugenden liegen und dafür die Trommeln auf einer steilgängigen Schraube verschiebbar sein, oder es können die Streifen nach einer Spirale in einer ebenen Scheibe eingelassen und die Bürsten auf derselben radial verschiebbar sein u.s.w. Die Patentschrift enthält auch noch die Einrichtungen für mehrere andere Hahn- und Schiebersteuerungen. Bei einigen derselben sind an Stelle der Solenoide Elektromagnete benutzt.

Fig. 14 Taf. 28 zeigt eine in Verbindung mit diesen Steuerungen anzuwendende Sicherheitsvorrichtung. Der wagerechte Arm des Winkelhebels y ist mit der Regulatorhülse verbunden. Am unteren Ende des senkrechten Armes sind zwei Knöpfe angebracht, von denen der eine bei höchster, der andere bei tiefster Lage des Regulators gegen einen Contactstöpsel u2 bezieh. u1 stöſst. Die Führungen der letzteren stehen mit dem einen Pole der Elektricitätsquelle in Verbindung und von den hinter den Stöpseln liegenden Federn, welche gegen die Führungen isolirt sind, geht eine Leitung zu sämmtlichen Solenoiden oder Elektromagneten der Einlaſsorgane. Sobald nun einer der Stöpsel durch den Winkelhebel y in sein Gehäuse gedrückt wird, werden beide Einlaſsorgane gleichzeitig ausgelöst und geschlossen; dieselben bleiben auch geschlossen, da der betreffende Stöpsel durch einen Sperrhaken so lange eingedrückt gehalten wird, bis man diesen von Hand aushebt. Da der Winkelhebel y bei still stehender Maschine gegen den Stöpsel u1 drückt, so muſs, um das Anlassen der Maschine zu ermöglichen, die nach den Solenoiden gehende Leitung mit einem Unterbrecher versehen und dieser so mit dem Absperrventile verbunden sein, daſs der Stromschluſs für die Solenoide nur bei geöffnetem Absperrventile stattfinden kann, wie dies z.B. in Fig. 15 Taf. 28 angedeutet ist.