Text-Bild-Ansicht Band 253

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der Stadt Béziers in Aussicht genommene Anlage zweier oberschlächtiger Wasserräder über einander, wie in Fig. 10 Taf. 31 dargestellt, von denen also jedes das halbe Gefälle ausnutzt. Durch dieses (für groſse Gefälle geeignete) vortreffliche Auskunftsmittel wird der Vortheil, daſs man das untere Rad im Hinterwasser laufen lassen darf, ohne seitliche Ablenkung des Gerinnes erreicht. Man erhält damit zugleich kleinere, leichtere Räder mit geringerem Raumbedarfe und gröſseren Umgangszahlen.

Golden's Kegelschalenkuppelung.

Mit Abbildungen auf Tafel 31.

Eine Wellenkuppelung, welche im Prinzipe mit der bekannten Reuleaux'schen Kegelschalenkuppelung übereinstimmt, wird nach dem Scientific American, 1884 Bd. 51 S. 20 von Gebrüder Golden in Columbus, Ga., in nachstehend beschriebener Anordnung ausgeführt.

Die zweitheilige eigentliche Kuppelungsschale a (Fig. 15 und 16 Taf. 31), welche etwas enger ausgebohrt ist, als dem Durchmesser der zu kuppelnden Wellen entspricht, und an beiden Enden schwach kegelförmige Anläufe b besitzt, wird um die stumpf vor einander gestoſsenen Wellenköpfe gelegt, welche durch einen sowohl in letztere, als auch in eine der Schalenhälften eingreifenden Keil d an gegenseitiger Verdrehung geschützt werden. Bei leichteren Wellen wird schon die Reibung in den Schalen das Drehen der Wellenenden verhindern und könnte dann der Keil füglich wegbleiben. Auf die kegelförmigen Anläufe der Kuppelungsschalen werden nun die mit Muttergewinde versehenen Muffen c aufgebracht und durch den zwischen denselben befindlichen, mit rechtem und linkem Gewinde versehenen Ring f fest zusammengezogen. Hierdurch klemmen sich die Schalen a auf den Wellen fest und sichern deren gegenseitige Lage vollkommen. Sowohl die Muffen c, als auch der Ring f sind mit entsprechenden Löchern zum Einsetzen eines Schlüssels versehen, so daſs vorspringende Theile durchaus vermieden sind.

O. Zobel's Bremskurbel für Winden o. dgl.

Mit Abbildungen auf Tafel 31.

Die von Otto Zobel in Schmalkalden (* D. R. P. Kl. 47 Nr. 27471 vom 19. December 1883) angegebene Sicherheitskurbel ist hauptsächlich für Winden u. dgl. bestimmt und hat (wie die entsprechenden Anordnungen von der Duisburger Maschinenfabrik 1882 243 * 363, J. Weidtman 1882 243 * 272, der Maschinenfabrik Rhein und Lahn, R. Böttcher bezieh. Mehl 1882 243 * 22) den Zweck, durch ein Zurückdrehen der Kurbel das Niederbremsen