Text-Bild-Ansicht Band 253

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des Ventiles c unter Vermittelung einer Spindel und einer Stellschraubenmutter d beliebig geöffnet und verschlossen werden. Im Carburator befindet sich ein Schwimmer f so angebracht, daſs, wenn der Kasten B leer ist, das Ventil e sich hebt bez. öffnet. Wenn der Gasolinstand im Carburator so hoch ist, wie zum Gebrauche nöthig, so hebt sich der Schwimmer und das Ventil e schlieſst ab. Eine mit Glas verschlossene, durch eine Kapsel g dicht abzusperrende Oeffnung dient zur Beobachtung des Gasolinstandes; 1cm vom Boden des Carburators ist ein siebartiger Boden n über der ganzen Fläche desselben, damit die Wolle nicht mehr als erforderlich von dem Gasoline aufsaugt.

Textabbildung Bd. 253, S. 468

Nach G. A. Schoth in London (* D. R. P. Nr. 26869 vom 27. Mai 1883) ist zum Carburiren der Luft zu Beleuchtungszwecken das zur Aufnahme von Benzin u. dgl. bestimmte Gefäſs A (Fig. 3 Taf. 33) mit einer Kammer e versehen, welche durch die Scheidewand b von der Form eines umgekehrten, vom Deckel ausgehenden Trichters gebildet wird, der die Mischungsröhren für Dampf und Luft aufnimmt. Die auf diese Weise gebildete Kammer c dient als Gefäſs für die zu verdampfende Flüssigkeit, ist zu diesem Zwecke mit einer durch eine Kapsel verschlieſsbaren Füllöffnung versehen und an ihrem unteren Ende durch Rohr g mit der Kammer e verbunden, so daſs die Flüssigkeit aus c in die Kammer e gelangen kann; der Stand der Flüssigkeit in e wird durch ein zweites Rohr f bestimmt, welches innerhalb c an höchster Stelle in e, aber nur etwas höher als das Rohr g mündet und mit einem Hahne h versehen ist; die Flüssigkeit in der Kammer e kann nur so hoch steigen, bis der Flüssigkeitsspiegel daselbst die Einmündung des Rohres f in der Kammer e erreicht.

Die Luft wird mittels eines Gebläses durch Stutzen h1 und Rohr i in die Kammer e geleitet und entweicht, mit den brennbaren Dämpfen gemischt, durch Rohr k und den Stutzen l nach ihrem Verbrauchsorte. Das untere Ende der Röhren ist von einem gemeinschaftlichen Rohre m umgeben, welches sich mittels der Stange o höher und niedriger stellen läſst. Ist das Rohr m ganz hoch gestellt, so daſs seine untere Mündung mit denjenigen der Röhren i, k gleich ist oder die Mündungen derselben freiläſst, so wird der aus i kommende Luftstrom sich ungehindert in der Kammer e mit Dämpfen sättigen können, wobei die Verdampfung in der Kammer e noch durch Erwärmung begünstigt werden kann. Schiebt man aber das Rohr m etwas herab, so daſs es über die Mündungen der