Text-Bild-Ansicht Band 248

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Weg, über das Material hin und her streichend und durch die Ventilatoren gehend, nach einander durch alle Kästen und tritt bei f wieder aus.

Wird nun ein frischer Kasten mit nassem Materiale auf den Rollen i unten eingeschoben, so wird derselbe durch ¼ Drehung der Rollenhebel m und m1 in die Höhe gehoben; dabei ruhen alle übrigen Kästen auf den Rollen der Hebel n und n1, senken sich bei deren Drehung etwas, bis sie auf den eingeschobenen frischen Kasten zu liegen kommen und mit diesem zugleich um eine Kastenhöhe gehoben werden. Bei dieser neuen Kastenstellung aber ändert sich nun die Wirkungsweise des Apparates. Je zwei auf einander folgende, durch die vollen Böden von den übrigen getrennte Kästen stehen dann durch das Saug- und Blasrohr des Ventilators in Verbindung; letzterer saugt nun aus dem oberen Kasten die Luft heraus und preſst sie in den nächst unteren Kasten, aus welchem sie durch die freie Bodenöffnung wieder in den oberen zurückkehrt. So durchzieht je zwei Kästen dieselbe Luftmenge, bis man durch Einführen eines neuen Kastens den früheren Zustand wiederherstellt u.s.w. Bei jedem Anheben der Kästen tritt immer oben aus dem Schachte ein mit getrocknetem Materiale gefüllter Kasten heraus, welcher durch einen Aufzug abgehoben oder mittels eines gabelförmigen Wagens w abgefahren wird.

Um nun auch bei dieser Anordnung des Apparates den Kreislauf der Luft so umzugestalten, daſs dieselbe ununterbrochen unten zu- und oben abgeführt wird, erhält jeder Kasten an der dem Ventilator gegenüber liegenden Seite eine mit einer Klappe verschlieſsbare Bodenöffnung. Diese Klappen werden durch Daumen, welche beim Aufwärtsbewegen der Kästen auflöste Punkte des Gehäuses treffen, so gesteuert, daſs stets die Bodenöffnungen derjenigen Kästen, welche sich zwischen Saug- und Drucköffnung desselben Ventilators befinden, geschlossen, die der anderen aber geöffnet sind.

Es kann auch bei dem oben beschriebenen beschränkten Kreislaufe der Luft den Ventilatoren durch die Rohre o und o1 vom Zuleitungsrohre a aus frische warme Luft zugeführt und so immer in zwei Kästen für sich getrocknet werden.

Die Dampfversorgung New-Yorks.

Mit Abbildung.

Nachdem bereits im J. 1877 die Stadt Lockport, N.-Y., eine Röhrenleitung zur Versorgung eines Theiles derselben mit Dampf zu Heizungszwecken erhielt (vgl. 1879 234 * 276), ist jetzt eine solche Anlage, welche auſserdem noch Dampf für den Maschinenbetrieb liefern soll, auch für New-York geplant und von 2 Gesellschaften, der New-York Steam Company und der American Heating and Power Company in