Text-Bild-Ansicht Band 248

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17,5° ein specifisches Gewicht von 1,067 und enthält 6,27 Proc. Alkohol, 11,64 Proc. Extract; letzterer besteht aus:

Maltose 4,500
Dextrin 4,900
Asche 0,535
Extractivstoffe 0,245
Protein 1,260
Säure 0,200
Phosphorsäure 0,126.

Die ursprüngliche Concentration der Würze betrug 24,18 Proc. Balling.

Ueber den Stickstoffgehalt des Bodens.

Nach Versuchen von P. Déherain (Comptes rendus, 1883 Bd. 96 S. 198) ist der Verlust eines bebauten Bodens nicht allein durch die Ernten bedingt, sondern auch durch die Oxydation der organischen Stoffe. Je häufiger ein Land umgebrochen wird, je vollständiger daher der Boden mit der atmosphärischen Luft in Berührung kommt, um so stärker ist diese Oxydation, wodurch die Stickstoffverbindungen in Nitrate und Nitrite übergeführt werden, welche mit dem Drainwasser abflieſsen.

Das Quellen der Stärkekörner.

Wie W. H. Symons im Brewer's Guardian, 1883 S. 61 berichtet, sind zum Quellen der verschiedenen Stärkekörner folgende Temperaturen erforderlich:

Wenig
gequollen
Stark
gequollen
Völlig
gequollen
Kartoffelstärke 55° 60° 65°
Weizenstärke 60 65 70
Sago 64 68 74
Bermuda Arrow-root 62 69 73
Mais- und Haferstärke 65 70 77
Reisstärke 70 75 80

Ueber die Zusammensetzung des Seesalzes.

Englisches Exportsalz (I) und raffinirtes Istrianer Salz (II) enthielten nach den von L. Schneider im Laboratorium des Generalprobiramtes in Wien ausgeführten Analysen:

I II
Wasser 0,561 0,600
In Wasser unlöslicher Rückstand 0,115 0,098
Schwefelsäure 1,090 0,514
Chlor 59,200 59,649
Brom Spur
Kalk 0,712 0,300
Magnesia 0,115 0,125
Natron 51,575 51,959

Entsprechend:

Schwefelsaures Calcium 1,729 0,730
Schwefelsaures Magnesium 0,110 0,126
Chlormagnesium 0,186 0,198
Chlornatrium 97,327 98,051
Wasser 0,561 0,600
In Wasser unlöslicher Rückstand 0,115 0,098
–––––––––––––––
100,028 99,803

Der unlösliche Rückstand besteht aus kohlensaurem Calcium, Thon und Eisenoxyd. (Nach dem Berg- und Hüttenmännischen Jahrbuch, 1883 S. 187.)

Zur Verarbeitung von Glas.

Nach W. Preußler in Liegnitz (D. R. P. Kl. 32 Nr. 22091 vom 25. Juli 1882) wird zur Herstellung einer gepreßten Emailschicht auf Glas eine im halbtrockenen